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Ajattara – Kalmanto

Die Spinnen, die Finnen! Besonders diese reichlich talentfreie Combo, dessen Name für einen Waldgeist steht. Ungefähr so hört sich das Geschwurbel der Leute um Ex-Amorphis Sänger Pasi Koskinen an.


Wie konnte er nach Göttergaben, wie “Elegy“ auf so einen Trichter kommen. Die ganze Geschichte rumpelt dermaßen sinnlos in der Weltgeschichte rum, dass ich mich wirklich nicht in der Lage fühle auch nur einen Anspieltipp zu geben. Selbst die Besetzung mit Tommi Lillmann (Sinergy, To/Die/For) alias Malachias IV, sowie Juha Harju (Shade Empire) können den Karren nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Düster und unmelodisch schwurbeln sich die Suomaleinen durch die 9 Songs und stoßen dabei in unrhythmischen abständen Worte in Suomi aus. Zwischenzeitliche Erheiterung wird durch Pornogestöhne einer holden Maid erlangt. Sonst gibt’s bei den Klangkollagen aus Gitarre, Keyboard, Drums und eben jenen seltsamen „Gesängen“ auch nichts zu lachen.Vielleicht bin ich ein Musikidiot, vielleicht verstehe ich die Progressivität der Scheibe nicht oder vielleicht spinnen die Finnen tatsächlich, wenn eine solche Band es schafft Chartplatzierungen da oben zu erlangen. Leuten, die sich das Grauen wirklich mal gönnen wollen oder die vielleicht mehr Verständnis in Sachen Dark Metal haben, können sich das ganze ja gerne mal zu Gemüte führen. Ich jedenfalls werde die CD schnell in den Tiefen meines CD-Regals verschwinden lassen. Sterbefall ist wohl die Übersetzung des Titels, Trauerfall hätte besser gepasst.

Wertung: 1 von 10