MENU
Home » CD Reviews OM » Analpästilence Clitöriz o’Däf – Fuckin’ Promo CD of death

Analpästilence Clitöriz o’Däf – Fuckin’ Promo CD of death

„The fuckin’ prömö Clitöriz Disk of hell whöch will lead you in five black fückin’ Däth steps to löse your änalfetish vörgintiy o`Däf“ ist der volle Name der ersten Promo dieser osnabrücker Fetish Metaller.


Fetish Metal… was soll man sich darunter denn schon wieder vorstellen? Nu ja, es ist in etwa die Mischung aus Doom, Death und Black Metal und Texten voller Fetish. Das hört sich ja schon seltsam genug an. Aber wenn man dann entdeckt, dass diese Jungs sogar ziemlich gute Musik machen, möchte man sich eigentlich doch schon die ganze Scheibe anhören. Jagnörk und Deugnard haben schon früher Experimente gemacht, und zwar ausschließlich Coverstücke (darunter auch einige der osnabrücker Independent-Rocker Eclipse Of The Sun) Später wurde die ganze Sache dann etwas „ernster“ genommen, und seit diesem Zeitpunkt gehört auch Skeggjöld voll zur Band. Ergebnis dieser Konstellation ist die hier rezensierte Promo. Ich selber bin an dieses erlesene Stück nur auf der Releaseparty herangekommen, aber ich hoffe, dass man es bald auch anderweitig bekommen kann.

Und nun zum Musikalischen Teil:

Die Riffs sind größtenteils sehr schwer, aber es kommen auch geile Black Metal – Tremolos zum Einsatz, und Drummerin Skeggjöld zeigt mit präzisen Doublebase Einsätzen, was sie drauf hat, auch wenn es an den Aufnahmen für das Schlagzeug noch etwas hapert. Die Vocals werden von Gitarrist Deugnard und Bassist Jagnörk eingespielt und pendeln zwischen heiserem Grunzen und tiefem Knurren, bis auf eine Stelle in „Fritz and the clitöriz cat“, wo die Combo doch tatsächlich eine cleane Gesangsstelle eingebaut hat. Überraschend sind auch das Ende von „Genital Autopsy“, wo eine astreine Hardrock-Stelle zu bewundern ist, und die düsteren Synthesizer-Klänge in selbigem Lied. Sehr spaßig anzuhören ist auch die gecoverte Death Metal Version des Charterfolges „Schnappi“. Für Death Metal der etwas anderen Art vergebe ich nun 3,5 von 5 Punkten und wünsche ACoD noch viel Erfolg!

Wertung: 7 von 10