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Angels and Enemies – And scars remained

“And scars remained” heisst es also, das erste Werk der Kölner Angels and Enemies. Angefangen hat die Geschichte 2006, als die vorige Band von Gitarristin Steph ( ihr habt richtig gelesen) und Gitarrist Dirk 10 Fold B-low sich auflösten und die beiden beschlossen Angels and Enemies zu gründen.


Und jetzt knapp nach einem Jahr bringen die 5 ihre erste EP auf den Markt. Ja und man kann sagen es kracht gewaltig. Angels and Enemies spielen auf ihrem ersten Silberling einen knallharten Metalcore mit Hardcore Schlagseite. Nicht gerade die Art von Musik, die man als besonders tiefsinnig und komplex bezeichnet, auf jedenfall aber nett anzuhören. Mehr aber auch nicht. Denn insgesamt kommt das Material der Deutschen eine Nummer zu eintönig und abgekupfert rüber. Die Band ist zugegebenermaßen arschtight, die Songs sind aggressiv-melodisch wo man jetzt eigentlich sagen könnte “Hey geiles Album”. Aber dem ist nicht so. Denn was vielleicht nach Verwandtschaft wie As I Lay Dying oder Chimaira klingt, wirkt trotzdem schnell aufgesetzt, planlos und langweilig. Man sollte am Ende noch sagen, dass die EP aber gut produziert ist. Da kann man wirklich nicht meckern. Letztendlich ist “And scras remained” bloß solide, angemessen gut produzierte Stangenware, die mangels echter Höhepunkte nur Langeweile aufkommen lässt. Noch ein letztes nettes Wort zum Schluss. Prost!!! Mehr fällt mir dazu nicht ein. Schade eigentlich.

Wertung: 4 von 10