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Bandstand mit: Credenza & Unique Club & Trish

In der ziemlich kleinen „Boxmauer-Disko“ des „Haus der Jugend“ war am

07.10.2005 wieder ein mal die Hölle los, jedenfalls eine kleine Hölle, da die „Boxmauer“ ja nicht unbedingt zu den größten Eventorten zählt.

Am Höhepunkt der Show waren um die 70 Leute da, aber es schwankte

zwischenzeitlich ziemlich..

Man kann sagen, dass 50 Leute das Konzert

recht aktiv mitbekommen haben. Nachdem um 21:00 Uhr Einlass gewährt

wurde und sich der Raum langsam füllte, fing die erste Band namens

Credenza an, ihre ersten Songs zu zocken.

Die Qualität der Musik war

eine sehr gute an diesem Abend. Die Bands bestanden aus Leuten, die schon

seit längerem eine Gitarre, Sticks oder Bass-Gitarren in den Händen

hielten. Der Sound war leider nicht so gut, was aber vielleicht daran

liegen kann, das allgemein die Akustik in diesem kleinen und vor allem

hohen Raum nicht sehr gut war. Ich habe mir aber sagen lassen, dass der

Sound auf der Bühne wohl ok war.

Nun gut, Credenza die vor ungefähr

einem Jahr das Licht der Welt erblickten, überzeugten wirklich, wie oben schon mal erwähnten, mit ihrer

guten Fingerfertigkeit an den

Instrumenten. Nur waren leider manchmal die Live-Aktivitäten der Band etwas träge

und so schafften sie es nicht, die Meute etwas in Bewegung zu bringen.

Einzeln beobachtete man Tänzer und Tänzerinnen, aber das war leider auch

die Ausnahme. Fairer Weise muss man sagen, das dies an diesem Abend leider

keine Band so wirklich geschafft hat.

Der Style von Credenza setzte sich

aus vielen Parts zusammen. Man kann fast sagen, schöner Indierock mit

emotionalen Texten und einigen deftigen Shout-Einlagen. Die Songs wechselten zwischen harten Gitarrenriffs und schöner Melodik.

The next was Unique Club, die Jungs, die am meisten (Alters) Jahre auf

die Bühne brachten.

Auch diese Band steht auf Rock…Emo-Rock,

vielleicht aber auch auf Rock, der nicht gleich auf die Tränendrüsen

drückt. Eine gute Mischung. Wobei die Jungs wirklich Spaß auf

der Bühne hatten und man merkte auch hier, das es eine eingespielte

Truppe war. Die 3 Jungs, auch allesamt aus Osnabrück, schossen den so genannten Vogel aber auch nicht ab. Die Stimmung wollte einfach nicht

besser werden – obwohl die Band alles gab.

Sie spielten an diesem Abend nicht nur eigene Songs; neben Coversongs der „Red Hot Chili Peppers“ und „U2“ kam auch „Creep“ mit „Radiohead“ als Zugabe dazu.

Nach kurzer Umbauphase kamen die nächsten Lokalmatadore auf die Bühne – Trish, die seit 2003 aktiv an der Osnabrücker Szene mitwirken, schrieen

alles Emotionalen an diesem Abend raus.

Und man muss den Jungs ganz am

Anfang direkt gestehen, sie haben doch mit die beste Show an diesem

Abend geboten. Nach einem kleinen Intro flog die Gitarre von Gitarrist

und Sänger Angelo mehrmals in die Luft und ließ die Menge, die zu diesem

Zeitpunkt doch leicht dezimiert war, doch schon ein wenig mehr die Köpfe

schütteln. Aber auch Trish schaffte es leider nicht, das Publikum zum

Beben zu bringen, aber Stimmung war da! Und so schaffte es Shouter Marco, das Publikum zumindest etwas näher an die Bühne zu bekommen.

Der Style der Band war definitiv und unüberhörbar, bedrückender Emocore

mit harten Hardcore Shouts und guten Gitarren-Soli. Meistens begannen

die Songs langsam und endeten brutal. Meine anfängliche Skepsis wich

schon beim ersten Lied, da Marcos Shout-Stimme einfach unglaublich ist. Es

darf aber auf keinem Fall die Instrumentale Leistung ausgelassen werde,

auch diese war an diesem Abend super. Die Besetzung der Band sagt dazu

einiges, zu einem mit Angelo der schon mit „Filigrane Chaos“ Erfahrungen

sammelte und auch Kai, der bei den leider aufgelösten „Burnside Estate“

den Bass zupfte und außerdem momentan noch bei „38 Daybreak“ rockt.

Jungs, ich

kann nur sagen, macht weiter so, aus euch kann echt was werden! Und

bitte nehmt endlich die schon lange geplante Demo auf…!!

Setlist Credenza:

01 Dence

02 AA

03 Back into the womb

04 Dayfall in Spring

05 Gently Passed Away

06 Just A Fade

07 Brain Junkie

08 Human Shade

Setlist Unique Club:

01 Deep in my Soul

02 Why?

03 Ska

04 Daydream

05 On my way

06 Only when it rain’s

07 Otherside (RHCP)

08 U2

09 You`ll never get it

10 Creep (Radiohead)

Setlist Trish:

01 Intro

02 Inperfect

03 Faults

04 Perfect Line

05 Daddy

06 Alive

07 Try

08 Left all alone

09 Falling