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Beyond the Void – I Am your Ruin

Jetzt, zwei Jahre nach ihrem gelungenen Debüt „Our Somewhere Else“, kann das Münchner Sextett Beyond The Void mit ihrem neuen Album „I Am Your Ruin“ weiter zulegen.


Sie agieren gekonnt mit ihren Stärken –präsentieren ihren melodischen, düsteren GothRock mal kraftvoll rockig, dann wiederum unvermittelt melancholisch.

Beyond The Void, das sind Daniel Pharos- Vocals, Dominik Morgenroth- Lead Guitar, Martin Tapparo- Rhythm Guitar, Rudolf Pfaffenzeller- Synthies, Grand Piano, Ulrich Mühlbauer- Bass und Benjamin Pflug an den Drums.

Ohne übertriebenen Pathos und Kitsch sind alle Songs mit einem gewissen Ohrwurmpotential versehen. Fronter Daniel Pharos hat mit seiner variablen Stimme einiges zu bieten und auch die Tatsache, dass Beyond The Void mit gleich vier Songwritern bestückt ist, macht die Songs besonders abwechslungsreich.

Mit „Defiance To The End“ startet das Album kraftvoll, zugleich aber ruhig und von traurigen Passagen durchzogen – die Härte ist wohldosiert. Abwechslungsreich bleibt es auch im Folgenden allemal, denn schon bei dem nachfolgenden Mildtemposong „Ruinborn“ spielt man gekonnt mit weiblichen Back-Vocals und gekonnt eingestreuten Growls. Ergänzt werden diese durch kühle Riffsund einem melancholischem Intro.

In Track 3 „Reality Won’t Do“ lässt Beyond The Void atmosphärisch Type O’ Negative durchschimmern.

Danach wird die Komposition etwas weniger intensiv und startet in „Rejected“ mit rockerenden Gitarrenriffs und bassuntermaltem Gesang. Es folgt Track 8, das balladesk anmutende von Piano und Violine getragene „World Dies With Me“.

Das Scheibchen ist gut produziert und die 12 Tracks sind alle auf einem gleichhohen Niveau angesiedelt ohne Einbrüche zu verzeichnen. Für Fans des eher ruhigeren Gothic Rocks durchaus zu empfehlen, mir erscheint das Album teilweise allerdings doch etwas zu ruhig und melancholisch, deswegen gibt es von mir „nur“ 3,5 von 5 Gitarren.

Wertung: 7 von 10