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Black Friday29 & Death Before Dishonor & Diecast & Agnostic Front

Nachdem uns mit halbstündiger Verspätung endlich die Türen des N8 geöffnet wurden strömte das durchaus sehr gemischte Publikum an die Theken, um den Abend mit einem frischen Getränk einzuläuten.

Die erste Band ließ dann auch nicht lange auf sich warten..

Relativ pünktlich begannen „Black Friday 29“ voller Power mit ihren harten Sounds. Die gerade aus England zurückgekehrte Band spielte zwar nicht in Originalbesetzung, trotzdem brachten sie schnell Stimmung ins Publikum. Eingestiegen sind sie mit dem Lied „Kill This Dream“ – damit war schon einiges gesagt! Dazu passend die harten Sounds und die Stimmung war perfekt. Die gute Bühnenshow und die abwechslungsreichen Sounds der seit 2002 bestehenden Band überzeugten das Publikum. Und so pogten die ersten Fans schon früh los.

Im Anschluss spielten „Death Before Dishonor“. Die aus Randolph, Massachusetts stammende Band baute die von „Black Friday 29“ erzeugte Stimmung weiter aus. Obwohl die Band das erste Mal in Osnabrück gespielt hat, kam die Musik gut an und motivierte die ersten Reihen zum Pogen.

Die noch härtern Sounds zogen noch mehr Zuschauer aus den hinteren Thekenbereichen des N8 nach vorne an die Bühne, wo es langsam schon eng wurde und ich schon Probleme bekam, Platz für gute Fotos zu erlangen. Und es sollten noch zwei gute Bands folgen!

Nun folgte mein persönlicher Höhepunkt des Abends: „Diecast“. Die aus der Bostoner Underground-Hardcore-Szene stammende Band fand schon ein gut angeheiztes Publikum vor und wusste, dies zu nutzen.

Die sehr abwechslungsreichen, harten Sounds, gemischt mit vielen Variationen, ließen keine Langeweile aufkommen und brachten alle Zuschauer zum Rocken. Selbst in den letzten Reihen des Saals waren einzelne Fans beim Pogen zu beobachten! Eine sehr gut koordinierte Bühnenshow rief noch mehr Fans vor die Bühne, die aus den letzten Reihen schon kaum noch zu sehen war. Direkt vor der Bühne war zu dieser Zeit schon die Hölle los: die Massen tobten und ließen kaum ein Bier der umstehenden Zuschauer gefüllt.

So zog ich mich mit meiner Kamera erstmal vorsichtig zurück und versuchte, mir einen ruhigeren Platz zu sichern. Von einigen Fans wurde ihre Single „Medieval“ des aktuellen Albums „Tearing Down Your Blue Skies“ vermisst, aber bei der Vielfalt der Lieder war es durchaus zu verzeihen.

Nach der üblichen Umbaupause sollte nun der Headliner „Agnostic Front“, der derzeit auf Europatour ist, erscheinen. Aber zuerst wurde noch alle Fans eingeladen, an der Theke vor der Bühne Fassbier für 1 € zu trinken. Das motivierte dann auch den letzten Bühnenmuffel, sich von den hinteren Plätzen nach vorne zu bewegen. Nachdem jeder sein Bier erhalten hatte, startete „Agnostic Front“ gegen zwanzig vor elf ihren Auftritt und aus allen Ecken fanden sich noch Fans vor der Bühne zusammen, was angesichts des Platzmangels zu einem Problem wurde. Da jeder was sehen wollte, waren die Fans auch nicht zimperlich, sich Platz zu schaffen. Dann startete ein Hochgenuss der Musik für jeden Hardcore-Fan. Harte, schnelle Sounds soweit das Ohr reicht!

Das Publikum würdigte die Musik mit extensivem Pogen in allen Reihen, wodurch die Stage-Diving-Versuche meistens fehlschlugen. Die beim Publikum bekannten und beliebten Texte führten zu einem lauten Chor und verleiteten den Sänger, das Mikro in die Menge zu halten und selbst zu rocken. Gegen halb zwölf endete aber auch dieser Auftritt.

Fazit: Es war auf jeden Fall lohnenswert für dieses Konzert eine halbe Stunde in der Kälte zu warten!

Jeder Hardcor/Metalcore-Fan der nicht dabei war, sollte sich ärgern! Ihr habt wirklich was verpasst!

Setlist Black Friday29:

1. Kill this dream

2. Black out

3. Can’t save you

4. Open Letter

5. Pressure Release

6. Never given back

7. She lost

8. Recall

9. My plaything

10. Half past nine

Setlist Death Before Dishonor:

1. Intro

2. Born from misery

3. Endless Suffering

4. Friends Family Forever

5. Seven

6. Nothing but Agony

7. Never Again

8. Clobbering Time

9. True till death

Setlist Diecast:

1. Peacemaker

2. Rise & Oppose

3. Fire Damage

4. Disrepair

5. Torn From Within

6. Traitor

7. Solace

8. Blood

Setlist Agnostic Front:

1. Eliminator

2. New Jack

3. VIP

4. Fall of the parasite

5. Pride, Faith, Respect

6. United Blood

7. Your mistake

8. So pure to me

9. Dedication

10. Friend or foe

11. United strong

12. Blind justice

13. All is not forgotten

14. Peace

15. I live it

16. Gotta go

17. Riot riot

18. Police State

19. Take me back

20. Deanition

21. Undertow

22. Public Assistance

23. Still here

24. Crucified