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Bleed in Vain – Say everything will be fine

Nun halte ich also das zweite vollständige Output der aus Padua stammenden Italiener in meinen Händen. Geboten wird melodischer Death Metal mit Einflüssen aus Thrash Metal Bereichen, sowie leichte Metalcoreeinlagen.


Die fünf Musiker um Schreihals Enrico Longhin schaffen es, technische Versiertheit mit rifflastiger Härte zu paaren, und dem Ganzen ein Gewand aus Melodie zu geben. Gerade letzteres wird durch die Vocals des oben genannten hervorgehoben. Mal klingen sie geshoutet, mit dem gewissen Körnchen Aggressivität, dann wieder rein wie ein Seidentaschentuch vor der Benutzung. Die Gitarren schaffen es, trotz enormem Riffgeballer, immer wieder sehr melodische Parts einzubinden, so gehört in Track Nummer sieben „Radiant Dispair. Hinzu kommt das teils vertrackte, teils aber auch schön straight agierende Schlagwerk, seines Zeichens unter Bedienung des Herrn Giacomo Secco. Der Bass bildet eine solide Basis, drängt sich aber nicht gerade in den Vordergrund. Gitarrentechnisch im Doppelpack auftretend, sind Enrico Pajaro und Davide Carraro steht’s zur Stelle.Aufgenomen wurde das Album gleich in drei verschiedenen Studios, darunter eines mit dem bekannten Namen Studio Fredman, wo Fredrik Nordstrom persönlich Hand an alle Saiteninstrumente gelegt hat. Das Mastering fand auch in Schweden statt, unter der Leitung von Goran Finnberg, der die gleiche Arbeit bereits bei Bands wie Chimaera oder Legion of the Damned erledigte.Ein Satz sollte noch zum Cover in Kombination zum Namen der Band gesagt werden, damit keine Verwechslungsgefahr des Genres besteht: Trotz der Drei-Wörter-Regel im Namen und des reichlich emotionalen Covers handelt es sich hier definitiv nicht um eine Emocore Band.Abschließend sei noch gesagt, dass es sich bei „Say everything will be fine“ um ein solides Album handelt, welches leider zum Ende hin etwas an Schwung verliert. Trotzdem eine gute drei Gitarren Leistung.

Wertung: 6 von 10