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Chapel Of Disease – Summoning Black Gods

Und noch einmal hat F.D.A. Rekotz zum Ende des Jahres ein wahres Highlight heraus gehauen. Nach dem unfassbar erfolgreichen Demo „Death Evoked“ (Nummer Eins Demo in der Rock Hard) erschien Anfang Dezember die langerwartete erste Langrille der deutschen Death Metal-Newcomer Chapel Of Disease, die beim diesjährigen Party.San Open Air die Newcomer Stage zum Beben gebracht haben.


Die Erwartungen an das fertige Album waren dementsprechend hoch. Doch davon haben sich die Herren definitiv nicht in die Suppe spucken lassen: „Summoning Black Gods“ ist ein ordentliches Death-Brett, das, wie auch die meisten anderen Veröffentlichungen von Rico Unglaube, auch vor 20 Jahren in gleicher Form auf den Markt hätte kommen können. Es ist eine wahre Freude, wie hier Death Metal wie in den alten Undergroundzeiten zelebriert wird, und Fans der Frühphase von Pestilence und Morgoth dürften voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Die Songs rollen über einen hinweg und werden nie langweilig. Die bodenständige Produktion unterstreicht den rumpelden Unterton der Stücke noch einmal und man merkt, dass man es hier mit Musikern zu tun hat, die wissen, wie man ihre Instrumente handhabt. Besonders hervorzuheben sind vor allem das großartige „The Nameless City“, welches bereits auf einer Split-Vinyl mit den Herren von Lifeless enthalten war und das epische „To The Loved Dead“, das mit über acht Minuten Spielzeit das längste Stück des Albums ist.

Wenn man der Scheibe etwas vorwerfen kann, dann höchstens die unglückliche Farbwahl des Covers. Das in violett-schwarz gehaltene Cover hätte man eventuell noch ein wenig obskurer gestalten können. Aber wenn man schon an dieser Stelle nach negativen Punkten suchen muss, um Kritikpunkte zu finden, dann scheinen die Kölner doch einiges richtig gemacht zuhaben.

Mir als Fan des Old-School Sounds hat die Scheibe direkt den Gehörgang durchgepustet und der Plattenteller dreht seither fast täglich die Vinylausgabe von „Summoning Black Gods“. Man darf auf jeden Fall gespannt sein welche düsteren, todesmetallischen Klänge wir von Chapel Of Disease noch hören werden.

Tracklist

  • 1. Summoning Black Gods
  • 2. Descend To The Tomb
  • 3. Dead Spheres
  • 4. Evocation Of The Father
  • 5. The Nameless City
  • 6. Hymns Of The New Land
  • 7. Exili’s Heritage
  • 8. To The Loved Dead
Wertung: 8 von 10