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Copia – Eleven:Eleven

Elf gegen Elf und das so kurz nach der WM? Da kann man ja nur auf falsche Gedanken kommen. Aber hier handelt es sich mit Nichten um Mitgröhlsongs für Stadien. Auf „Eleven:Eleven“ zeigen die Australier Copia was man heutzutage aus einer Mischung von alternativem Rock, Nu Metal und Prog so alles machen kann.


Sehr atmosphärisch und ein wenig an Fantasy Filme erinnernd steigen Copia in ihr Debüt ein, bevor dann langsam klar wird, in welche Richtung es gehen wird. „The Awakening“ enthält alle Trademarks der Band. Cleaner Gesang, knackige Riffs, Refrains, die ins Ohr gehen, Sample-Teppiche und coole Grooves. Für eine Band ohne Label kommt die Scheibe auch mit einem ziemlich guten Sound daher. Das folgende „Fortitude“ klingt fast nach Thrash, wären da nicht die allgegenwärtigen und oft zu dominanten Samples, das alles wieder in die gewohnten Bahnen zieht.

Auch die Single-Auskopplung (mit Video auf der Homepage) „Hostility“ lässt sich sehen, bzw. anhören und überzeugt mit gutem Groove. Ein weiteres persönliches Highlight findet sich in „Worlds Align“, mit dem starken Refrain und einem Sample der stark an Children Of Bodom erinnert. Einer der düsteren und raueren Songs des Albums. Leider fällt danach die Qualität auch ab, oder besser gesagt es wird irgendwie langweilig. Die Band schafft es nicht mein Interesse über die ganzen 12 Songs zu halten. Eigentlich schade, weil zumindest die erste Hälfte durchaus gutklassig ist. Trotzdem gibt’s ein paar Abzüge in der B-Note. Wer trotzdem mal ein Ohr riskieren möchte, dem sein „Worlds Align“ und „Hostility“ ans Herz gelegt.

Tracklist

  • 01. Paratus
  • 02. The Awakening
  • 03. Fortitude
  • 04. Hostility
  • 05. Worlds align
  • 06. Ego
  • 07. Stand United
  • 08. Here and Now
  • 09. Open your eyes
  • 10. Elevate
  • 11. Transcending
  • 12. Reflection

Wertung: 6 von 10