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Cornerstone – Somewhere In America

Für dieses Album braucht der Hörer drei Dinge: Mitsingspaß, einen beweglichen Körper (Stillsitzen ist unmöglich) und Reife.


Patricia Hillinger hat genau die Stimme, die sich jede Hard Rock-Band wünscht. Dreckig und kraftvoll. Hillingers Lieblingssängerinnen Beyonce und Alanis Morrisette haben deutliche Spuren bei der Blondine hinterlassen. Doch das Harte bleibt bei Cornerstone meist aus. Die Band setzt auf gängige, einprägsame Melodien, einfache Texte zum Mitsingen und ohrschmeichelnde Tonfolgen. Nicht ungern lässt Gitarrist Steve Wachelhofer die Songs etwas rotziger durch Gitarrensoli klingen. Doch bei Cornerstone groovet es mehr, als dass es rockt. Besonders „Oblivious“ lädt zum Grooven ein, während „Rise and Shine ein absoluter Ohrwurm ist. Die Songs sind so rasant, dass man sich am Ende wundert, wieso es denn schon vorbei ist. Am besten gleich noch mal von vorne hören!

Das Album hat es bereits aus Österreich in die USA geschafft, kein Wunder, denn die Songs samt Bandmitglieder passen perfekt ins Radio. Gute Laune und Sympathie schallen aus den Lautsprechern. Genau das, was Adult-oriented-Rock braucht. Eine perfekte Mischung aus Anouk und Luxuslärm mit mehr Schwung als Härte.

Tracklist

  • 01. Stay
  • 02. Rise And Shine
  • 03. Breathing For You
  • 04. Right Or Wrong
  • 05. Like A Stranger
  • 06. Follow You, Follow Me
  • 07. Being Unaware
  • 08. Oblivious
  • 09. High And Low
  • 10. Strut
Wertung: 10 von 10