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Crisix – Rise…Then Rest

Das Haushaltsdefizit in Spanien zwingt den Staat zum Sparen. Das wiederum setzt Kreativität frei bei Bürgern und spanischen Musikern. Nachdem mich Vivid Remorse schon überzeugt haben, dass Thrash Metal nicht nur in Deutschland und USA Maßstäbe setzen kann, legen Crisix mit „Rise…Then Rest“ ihren zweiten Silberling nach.


Diesmal von Erik Rutan (u.a. Cannibal Corpse, Morbid Angel) gemixt und gemastert. Legen Crisix los. Der Gesang ähnelt sehr dem von den Landsmännern von Vivid Remorse. Sänger Juli Baz variiert zwischen hohem Gequieke bis zu tiefen Grunts. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig und trifft sicherlich nicht jeden Geschmack.

Viele Elemente aus dem Hardcore fließen in den sperrigen Sound ein. Einflüsse von Mucky Pup sind unüberhörbar. Ausgefeilte Arrangements und pfiffige Soli sorgen für die Aha-Effekte zwischen dem treibenden Riffing.

Außer der schlappen Coverversion „Ace of Spades“ von Motörhead und einigen Augenschielereien Richtung Schweden (Sterbhaus lassen grüssen) ist „Rise…Then Rest“ ein Thrash Metal-Album mit guten Ansätzen gelungen, das frisch klingt und Abwechslung bietet.

Tracklist:

  • 01. I.Y.F.F.
  • 02. Rise…Then Rest
  • 03. Bring ‘Em to the Pit
  • 04. Those Voices Shall Remain
  • 05. One by One
  • 06. 06. Frieza the Tyrant
  • 07. Seven
  • 09. Volcano Face
  • 10. Scars of the Wolf
  • 11. Waldi Gang
  • 12. Ace of Spades (orig. by Motörhead)
Wertung: 7 von 10