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DarkShine – Ten Years

Der normale Metal-Fan bekommt die zehn Finger nicht voll, wenn er Metalbands aus Frankreich aufzählen soll. Nun jetzt haben wir mit DarkShine eine mehr und können auf der nächsten Familienfeier mächtig mit unserem neuen Wissen angeben.


Das reicht aber noch nicht aus, um DarkShine ein gutes Album zu attestieren. Seit 10 Jahren gibt es die Combo nun schon und erst jetzt präsentieren sie, meinen Infos entnommen, ihren ersten Longplayer. (der mit knapp 40 Minuten dann auch nicht wirklich „Long“ ist). Geboten wird uns also „Extrem-Metal“ den man auch als Black-Death-Gemisch anpreisen könnte. Wobei der Black Metal-Anteil klar überwiegt. Gestartet wird mit „A whore for god“, ein Titel der schon zeigt, wo der Hase im Pfeffer liegt. Warum man allerdings dem Todfeind der Black Metaler ne nette Dame zugesteht, sei mal dahin gestellt. Der Sänger bewegt sich brülltechnisch eher in den tieferen Regionen, was dem Ganzen auch gut zu Gesicht steht. Musikalisch erinnert das ganze immer ein wenig an Darkthrone, Lord Belial oder, dank dem Einsatz von Akustikgitarren, geringfügig an alte Opeth.Die Produktion der Scheibe ist solide, aber kein Meilenstein. Die Songs sind im Großen und Ganzen ok. Dagegen hätte man manche Stücke echt kürzen können, da die Sechs-Minuten-Lieder doch schnell Langeweile aufkommen lassen. Dazu kommt noch ein Instrumental-Stück „Ancestral Belief“, was auch nicht wirklich dolle ist. Schon merkt man, dass man mit dieser Scheibe ein weiteres Beispiel für so richtigen Einheitsbrei hat. Gute Handarbeit, aber will man dafür Geld ausgeben? Auf der Homepage gibt’s die Songs zum Reinhören. Aber Vorsicht: Unter darkshine.de ist eine George Michael und Wham Fansite. Mal schauen wer den Unterschied bemerkt.

Wertung: 5 von 10