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Debauchery – Back in Blood

Gemächlich und für Death-Metal mit erstaunlich hochgestimmten Gitarren, so beginnt die neue Debauchery. Sofort kommen mir Erinnerungen an eine gewisse AC/DC-Cover-Scheibe von Six Feet Under in den Sinn.


Aber nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ähnelt diese Scheibe den Hardrock Göttern aus „Down Under“. Das Cover und der Titel von „Back in blood“ sind eine Hommage an die Überscheibe „Back in black“ der oben erwähnten, dieses mal halt nur in blutrot. Natürlich ist auch der Inhalt ein anderer. Geboten wird feinster Death Metal aus deutschen Landen, aus Stuttgart, um genau zu sein. Track zwei „Baptise this world in blood“ zieht das Tempo gewaltig an. Eine schön drückende Basedrum und das sehr gut verständliche Gegrunze von Thomas tun ihr Übriges. Das folgende „Praise the blood god“ bezieht sich textlich wieder auf den Hit „Blood for the blood god“ vom 2004er Album „Rage of the blood beast“. Nun kommen wir mit dem Titeltrack sogar musikalisch auf besagtes Monster zurück“. Bei „Back in blood“ dachte man sich wahrscheinlich, was einmal funktioniert, das funktioniert auch ein zweites Mal.Titel Nummer fünf lässt Vergleiche mit Bolt Thrower oder den oben schon erwähnten Six Feet Under zu. Vor allem die konsequente Gitarrenarbeit von Simon und Joshi machen sich hier bezahlt. Ruhiger, dafür aber mit einer gehörigen Portion Groove versehen kommt „Butcher of bitches“ daher. Das Riffing am Anfang hätte auch eins A auf einer AC/DC-CD seine Daseinsberechtigung gehabt. „Death Metal Maniac“ ist eine Hymne für jeden Anhänger dieser Art von Musik. Beim Mitgrölen des Refrains kommt im Publikum bestimmt Stimmung auf. Schön, dass die Fans auch mit einbezogen werden. Mit „Manhunting“ ist nun eines der drei kürzesten Stücke der Scheibe an der Reihen. Mit 2:44 Minuten eine richtige Kurzeinlage, die mit flottem Tempo und geilen Gitarrensoli überzeugt. Track 9 überspringend kommen wir nun zu den beiden anderen 2:44-Stücken, welche auch gleichzeitig die letzten beiden der CD sind. Mit einem Doublebase-Gewitter geht es los, bis wir in einen schön rhythmischen Refrain gelangen. „Storm of iron“ geht das etwas gemäßigter zurande. Teilweise nur auf Basedrum und Gesang reduziert, gefällt mir diese Midtemponummer richtig guht.Aber damit ist diese Package noch nicht vollständig. Im Bundle befindet sich nämlich noch eine zweite CD, auf der Debauchery – nach Six Feet Under Manier – einige Stücke gecovert haben. Unter ihnen z.B. „I can´t dance“ von Genesis oder „Weisses Fleisch“ von Rammstein. Also mal richtig Value für´s Geld.Zur Produktion habe ich oben schon ein paar wenige Worte verloren. Das Fazit lässt mir die Chance zu sagen, dass die Jungs wieder ein mal ein schönes Alum hervorgebracht haben, was dem Death Metaller an sich gut munden wird.

Wertung: 8 von 10