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Die Apokalyptischen Reiter – Samurai

Long live Reitermania!!

Der neuste Geniestreich aus dem Hause der Reitersmänner kann sich absolut sehen lassen. Hatte sich die Stilrichtungsänderung oder besser Erweiterung des musikalischen Horizontes schon auf dem dritten Longplayer „All you need is love“ angekündigt, so ist er jetzt nach „Have a nice trip“ auf „Samurai“ unüberhörbar.


Die Death-Metal Fraktion mag das zwar ärgern, ich hingegen bin einfach nur begeistert. Auf der neuen Platte, welche die erste mit dem neuen Klampfer Pitrone ist, der hier auch einen verdammt guten Job macht, ziehen die Reiter wieder alle Register ihres Einfallsreichtums.

Die innovativen und genreübergreifenden Songs des Albums glänzen besonders durch die philosophischen aber auch politischen Texte von Sangesmann Fuchs, der mit seiner Stimme Leichtigkeit, Frohsinn aber auch Aggression und Wut kombiniert. Die musikalischen Einflüsse dieses Albums reichen von alten Reitertagen, also wunderschönem Deathmetal wie in „Der Teufel“ bis, man höre und staune, Reggae beim Song „Lazy Day“, der für mich ein absoluter Klassiker und Gute-Laune-Garant ist. Des Weiteren mischen sich sowohl moderne Klänge mit klassischem Rock. Jeder der Songs geht ins Ohr und bleibt dort hängen.

Eine weitere große Stärke der Platte ist die Verschiedenartigkeit jedes Songs – keiner klingt wie der andere.

Nicht mehr wegzudenken sind die Keyboardparts von Dr. Pest, welche der CD die richtige Würze geben und die Einzigartigkeit dieser Band ausmachen.

An die Fans wurde dieses Mal übrigens auch gedacht indem ihnen mit „Reitermaniacs“ ein Song gewidmet wurde.

Als Fazit kann man einfach nur sagen: Pflichtkauf für jeden, der mit Metal nur irgendwas am Hut hat, denn hier ist für jeden Geschmack was dabei!

In diesem Sinne:

„Can you feel the power, we will push it to the max, all for one and one for all, we are Reitermaniacs!“

Anspieltipps:

– Wahnsinn

– Eruption

– Der Teufel

– Per Aspera ad Astra

– Lazy Day

Wertung: 10 von 10