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Disbeliever – The Dark Days

Drei Jahre nach ihrem Debüt mit dem Album „Soul Divided“ veröffentlichen Disbeliever aus dem für Goth Rock so berühmten Italien ihre zweite Scheibe – „The Dark Days“.

Während das Debüt noch deutlich in Richtung Gothic Metal tendierte, dominieren hier die leiseren, melancholischeren Töne. Der Gesang von Sänger Luis McFadden ist getragen, schwermütig und wagt sich dennoch gelegentlich in gegrowlte Bereiche, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt und nichts an der seichten Gesamtstimmung ändert. Der musikalische Rahmen, der mich an Bands wie HIM, Down Below oder Beseech erinnert und, von stellenweise wuchtigeren Gitarren abgesehen, sehr typischen Soundschemata folgt, ließe so einen Stilbruch auch kaum zu. Überhaupt klingt das Album besonders an den Erstgenannten orientiert, nur eben ohne die progressivere Seite und lässt damit leider ein bisschen die Originalität vermissen. Qualitativ spielen Disbeliever auf überraschend hohem Niveau und fühlen sich im Mid Tempo offenbar so wohl, das man schnellere oder langsamere Stücke vergeblich sucht.

Dieses Album ist definitiv keine schlechte Empfehlung für Freunde des gemütlichen Goth Rocks. Gemütlich wegen der nie wirklich abhebenden Geschwindigkeit und sicher nicht wegen der gelungenen bedrückenden Atmosphäre. Allerdings: verglichen mit dem Debüt, etabliert sich die Richtung dieser Band in nicht verkehrte Bahnen und wird mit Sicherheit noch von sich hören lassen.

01 Endless Dreams

*02 Unreal

*03 Frozen

*04 Next to Me

*05 Hopelight Fading

*06 Into Eternity

*07 Ordinary Way

*08 Jaded & Withered

*09 The Last One

*10 A Dark Day

Wertung: 5 von 10