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Distorted – Voices from within

Heute flatterte mir die zweite Veröffentlichung der Israelis von Distorted auf den wohlgefüllten Schreibtisch. Das auf den mystischen Namen „Voices from within“ lautende Album ist das erste unter Candlelight Records und bietet melodischen Death Metal mit leichten Gothic-Einflüssen.


Zumindest erscheint mir das so, wird doch der cleane Gesang von Miri Milman recht häufig eingesetzt. Weitere Bandmitglieder sind Guy Shalom (b), Benny Zohar (g) und Raffy Mor (v, g). Ob Session Drummer Shaked Furman auch dieses Release eingespielt hat war für mich leider nicht herauszubekommen. Zu den Stammmusikern lud man sich für diese CD mehrere Gäste ein. Darunter Thomas Vikstrom von Therion und Sven De Caluwe von Aborted. Zusammen schuf man ein Werk, welches wirklich nicht leicht einzuordnen ist, weil Songstruktur und Produktion definitiv in den Death Metal Bereich fallen, das Ganze aber wie gesagt durch die Female-Vocals, die übrigens anders als bei einigen anderen Bands sehr angenehm sind, etwas „aufgeweicht wird“. Trotzdem sind die meisten Stücke richtig schön treibend und gehen einem gut ins Ohr.Die Abmischung der Instrumente ist professionell und druckvoll. Ein Beispiel hierfür sind die reichlich staccato gespielten tief gestimmten Gitarren. Aber auch groovende Parts werden in den einzelnen Stücken – derer gibt es übrigens 12 inklusive Hidden Track – verarbeitet, sodass ein abwechslungsreiches Album mit einer Gesamtdauer von über 50 Minuten dabei herauskommt. Das Cover erinnert mich in bestimmten Parts an In Flames (man denke sich nur mal die Dame weg), gibt bildlich aber perfekt den Albumtitel wieder. Um nun zu einer Wertung zu kommen lege ich einfach mal die Zahl 3 fest. Drei Gitarren sind für die Leistung nach meiner Meinung durchaus angebracht.

Wertung: 6 von 10