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Domainhandel, SEO/SEM, Webdesign und WordPress

Domainhandel

Domainhandel bezefaerberichnet den Handel mit Internetadressen. Ein nicht immer ganz eindeutiges Rechtsgebiet, auf dem man sich auch heut noch nicht pauschal einig ist: Wer hat das Recht eine Domain zu registrieren? Hat jemand Anspruch auf eine Domain, die seinen Namen darstellt? Alles Fragen, die in der Vergangenheit lautstark diskutiert wurden und nicht immer eindeutig zu beantworten sind und waren. Das Problem liegt nicht zuletzt an den unterschiedlichen Rechtsprechungen der Länder und Staaten, die die Domains bereitstellen und hosten. Um gerichtliche Prozesse zu vermeiden, versuchten vor allem die großen Firmen und Unternehmen vieler Länder in der Vergangenheit in den Besitz sämtlicher Adressen zu gelangen, die einmal potentiell mit ihrem eigenen Unternehmensnamen bzw. einem ihrer Produkte in Verbindung gebracht werden könnten. Das Geschäft ist riesig: Nicht nur Produkte, sondern auch die Namen vieler Persönlichkeiten werden vorab in sämtlichen Ländern in allen Variationen registriert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt mit erheblichem Gewinn erneut zu verkaufen. Dem Gewinn durch Domainhandel ist das dabei tatsächlich kaum eine Grenze gesetzt. Domains wie z.B. google.com oder facebook.com dürften mehrere Milliarden Dollar wert sein. Der Wert einer Domain wird durch spezielle Rating-Seiten objektiv bewertet. Wichtig ist, dass die Zugriffszahlen auf eine bestimmte Domain über einen längeren Zeitpunkt registriert und ausgewertet werden. So kann – basierend auf dem „Nachfrage-Prinzip“ ein feststehender Wert bzw. Preis für eine bestimmte Domain festgelegt werden.

Der Bedarf an individuellen Domains bzw. Länder- und Themenkürzeln ist ungebrochen: Die Nachfrage und der Handel mit Domainnamen blüht! Die Möglichkeiten der Domainnamen-Wahl ist in den letzten Jahren noch einmal ausgebaut worden, um der immer weiter steigenden Nachfrage nach individuellen Variationen gerecht werden zu können. Neben offiziellen Länderkürzeln wie z.B. „.de“ oder „.at“ und der Commercial-Endung „.com“ sind diverse weitere Endungsvariationen hinzugefügt worden. Auch Spezialdomains mit den Endungen „.info“ oder „.tv“ wurden eingeführt, um so den Domainmarkt noch einmal künstlich zu erweitern – ein Milliardengeschäft. Ursprünglich waren die landesinternen Endungen ausschließlich für Seiten gedacht, die auch wirklich in dem besagten Land betrieben wurden bzw. in dem Land verwurzelt waren. Es wurde klar: Eine derartige landesorientierte Sortierung der Domainnamen sollte nicht möglich sein. Schnell wurden auch deutsche Domains in Österreich vergeben und umgekehrt. Schwedische Domainadressen wurden in England und Englische in Norwegen beliebt. Die Globalisierungsidee des Internets entwickelte sich scheinbar von selbst: es schien in der online-Welt keine Ländergrenzen mehr zu geben – erst recht keine Ländergrenzen, die sich durch Domain-Endungen bestimmen lassen sollte. Genau das gleiche Procedere entwickelte sich bei den neuen länderübergreifenden Endungen „.info“ und „.tv“. Die TV-Endung war ursprünglich für Webseiten gedacht, die auch über das Fernsehen publiziert wurden bzw. eine offensichtliche Verbindung zum TV-Geschäft aufwiesen. Die Nachfrage nach den neuen Domains war jedoch eher bescheiden mit der Konsequenz, dass nun mittlerweile ein jeder die neuen Domains erwerben kann, ohne z.B. für eine „.tv-Domain“ eine etwaige TV-Relevanz nachweisen zu müssen.

Vor noch wenigen Jahren waren Umlaute wie Ü, Ä oder Ö in Domainnamen nicht üblich. Die Anbieter der Domains führten nach längeren Diskussionen Internetadressen ein, die auch die oben beschrieben Umlaute enthalten durften: Die Reaktion war ein erneuter Ansturm auf beliebte und einzigartige Domainnamen wie auch schon in den Jahren zuvor. Bleibt abzuwarten, was sich die „Domain-Industrie“ zukünftig noch einfallen lassen wird, um zusätzliche Märktezweige zu schaffen und weitere Kunden zu gewinnen. Fest steht: Der Markt ist noch lange nicht ausgeschöpft.

SEO

SEO steht für Search Engine Optimization. Die Suchmaschinenoptimierung ist für viele Seiten von großer Bedeutung. Von ihr allein hängt es ab, wie gut eine Seite im World Wide Web gefunden werden kann. Studien zur Folge sind es lediglich die 20 ersten Suchergebnisse einer Suchanfrage im Internet, die für den Suchenden wichtig sind und von ihm überhaupt wahr genommen werden. Alle weiteren Suchergebnisse, die auf hinteren Ergebnisseiten angezeigt werden, sieht der User in über 95 % aller Suchanfragen nicht. Vergegenwärtigt man sich diese Statistik, so wird ganz unmissverständlich deutlich: Die gute Platzierung in einer renommierten Suchmaschine ist für den Erfolg einer Webseite letztlich unabdinglich. Was also tun, um die Platzierung einer Seite in einer Suchmaschine positiv zu beeinflussen? Noch vor wenigen Jahren hatte ein jeder Webmaster die Möglichkeit, seine Seite individuell in den Indices der großen Suchmaschinen zu registrieren. Eigenhändig mussten Schlagwörter und Paraphrasierungen der Internetseite eingegeben werden. Ausschließlich durch diese im Vorfeld eingegebenen Daten wurde die Internetseite später wieder gefunden. Dies bedeutete nicht zuletzt: Der Webmaster hatte selbst in der Hand, unter welchen Begriffen und wie seine eigene Seite gefunden werden sollte. Schnell wurde klar, dass eine einheitliche Sortierung der Seiten in den Indices der Suchmaschinen so nicht möglich sein sollte. Zu viele Seiten gab es, die sich durch Eingabe desselben hart umkämpften Suchbegriffes als Ergebnis präsentierten: Die Qualität der Ergebnisseiten war sehr heterogen und der Nutzer wusste folglich kaum mehr, qualitative von weniger qualitativen Ergebnisse zu unterscheiden. Die Masse an Internetseiten wuchs und wächst noch weiter stetig. Die Suchmaschinen sind schon seit längerem gezwungen, andere Mittel der Qualitätseinstufung und zur Messung der tatsächlichen Relevanz einer Seite zu finden; andere Möglichkeiten der immer größer werdenden Flut an neuen Seiten gerecht zu werden, gibt es wohl kaum.

Die relevanteste Suchmaschine Google setzt derweil auf ihre eigenen Algorithmen. Unter Algorithmen versteht man – vereinfacht gesagt – die Kriterien, nach denen eine Suchmaschine eine Suchanfrage bearbeitet und das jeweilige auf die Suchanfrage zugeschnittene Ergebnis ermittelt und anschließend dem User präsentiert. Lange Zeit ermittelten die Suchmaschinen lediglich die Anzahl, wie oft das zu suchende Wort in dem Quelltext der jeweiligen Seite vorkam. Das Problem: Die Anzahl eines Keywords sagte nur wenig über die Qualität des Inhalts der jeweiligen Seite aus. Andere Kriterien für die Bewertung der Relevanz einer Seite mussten also zwangsläufig her! Eine große Aufgabe vor der die großen Suchmaschinen nun standen. Und klar war außerdem: Der Führungsanspruch unter den Suchmaschinenanbieter sollte sich an diesem Kriterium entscheiden!

Die Suchmaschine Google beurteilt heute neben der Häufigkeit eines bestimmten Suchbegriffes innerhalb des Textflusses der Seite ebenfalls nach dem Kriterium der Verlinkung, d.h. es wird im Einzelnen geprüft, auf wie viele weitere renommierte Seiten die zu findende Seite verweist und ggf. Rückverweise von anderen bekannten Seiten aufweist. Der Trick: verweist eine renommierte und bekannte Seite auf eine weniger bekannte, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite, auf die verwiesen wird, qualitativ hochwertig ist, durchaus höher. Gibt es keine Rückverweise von anderen Seiten, scheint die Bedeutung einer Seite eher geringer zu sein.
Der genaue Algorithmus wird von Google selbstverständlich nicht bekannt gegeben und ähnlich gut gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Google passt den Algorithmus in regelmäßigen Abständen den neusten Entwicklungen und Erkenntnissen an. Zur Absicherung beschäftigt das Unternehmen ein Team, das speziell für die Qualitätssicherung der Suchergebnisse von Google arbeitet. Es trennt qualitative von weniger qualitativen Suchergebnissen und ist in der Lage Fehler manuell auszugleichen. Es führt Stichproben durch und prüft immer wieder die Aktualität und Effizienz der gerade verwendeten Such-Algorithmen.

Webdesign und WordPress

Das Webdesign hat sich im letzten Jahrzehnt völlig verändert und sich zu nahezu einer eigenen Wissenschaft fortentwickelt. Während zur Jahrtausendwende noch kleine Gif-Animationen völlig ausreichten, um eine Internetpräsenz graphisch ansprechend zu gestalten, sind die Animationsbilder heute völlig aus der Mode gekommen. Extra konzipierte Suchmaschinen für Gif-Graphiken sollten den Webdesignern die Arbeit erleichtern. Heute ist ein animiertes Bild auf einer stark besuchten Internetseite eine absolute Rarität. Die immer schneller werdenden Internetverbindungen erlauben neue graphische Lösungen, wie Flash oder beispielsweise Shockwave-Animationen. Die neuen Grafiken erfordern neues Fachwissen aus dem Bereich des Web- und Graphikdesigns. Viele speziell auf die Seiten zugeschnittene Graphiken unterliegen den Urheberrechten und dürfen nicht übernommen werden. Gefragt sind also Kenntnisse in Programmen wie zum Beispiel Fireworks, mit deren Hilfe sich Flash-Grafiken generieren und verändern lassen.

Neben dem Wissen für graphische Gestaltung sind Grundkenntnisse in HTML sehr wünschenswert. Wer zum ersten Mal einen HTML-Quelltext einer Webseite vor Augen hat, wird scheinbar nichts verstehen und denken, es handele sich um eine willkürliche Zeichenfolge. Wer sich jedoch ein wenig mit der HTML-Programmierung beschäftigt, erkennt schnell, dass es sich um ein gar nicht so schwierig zu begreifendes System handelt, auf dem die HTML-Sprache basiert. Sämtliche Spezialeffekte – auch graphischer Art – müssen in den HTML-Code einer Seite an richtiger Stelleplatziert werden. Oft handelt es sich dabei z.B. um Java Scripts oder Java Applets. Tausende Seiten bieten kostenlose und bereits fertig programmiete Java Script-Codes für Webmaster an. Diese Codes dürfen dann in aller Regel frei verwendet und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Egal ob ein Countdown bis zu einem festgelegten Zeitpunkt, ein Kontaktformular auf einer Webseite, oder ein kleines Hündchen, dass dem Mauszeiger hinter läuft: Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Um den HTML-Code übersichtlich darzustellen und schließlich verändern zu können benötigt der Webmaster einen Webeditor. Frontpage ist noch immer einer der am häufigsten verwendeten Webeditoren und erkennt alle verbreiteten Codes und „Programmiersprachen“.

Wer keine Zeit hat, sich in die Grundlagen der HTML-Sprache einzulesen, für den gibt es alternative Gestaltungsmöglichkeiten, die keine HTML-Kenntnisse voraussetzen. Eine davon bietet WordPress. WordPress stellte ursprünglich eine Internetsoftware für das Erstellen von Blogbeiträgen dar. Die einfache Bedienung und die vielen nützlichen Voreinstellungen ermöglichen, das Programm ebenfalls für die Erstellung von Webseiten zu nutzen. Die Individualisierungsmöglichkeiten im Programm sind so breit gefächert, dass die fertige Seite auf den ersten Blick kaum von einer, die mit einem professionellen Webeditor erstellt worden ist, zu unterscheiden ist. Die Vorteile einer Webseiten-Erstellung mit WordPress sind neben der einfachen Vernetzung zu anderen Seiten die große Auswahl an Plugins und Zusatzprogrammen sowie die direkte Verbindung zu Google. Die Erstellung der Webseite gleicht der Erstellung eines Dokumentes in herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen. Nützliche Tipps und Tutorials erklären die wichtigsten Bedienelemente Schritt für Schritt und führen zu ersten schnellen Erfolgen.