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Ered – Night of Eternal Doom

eredWürde man nicht wissen dass es sich bei Ered um eine Band aus Barcelona handelt, hätte ich die Burschen nach dem ersten Durchlauf ihres neuen Langeisens knapp 2800 Km weiter nördlich angesiedelt. Stockholm und Dissection, diese beiden Begriffe schwirren mir ständig durch den Kopf.

Melodische Gitarren, jedoch fast immer mit hohem Tempo, treffen auf Blastbeatattacken und pechschwarze Vocals. Die Mischung aus Black und Death Metal zieht einen schon beim Opener in seinen Bann, und die Marschrichtung ist klar: Hier werden im Verlauf der nächsten 59 Minuten keine Gefangenen gemacht. Hochgeschwindigkeitssalven wie „Ancient Abominations“ oder „Blackwitch“ hätten auch perfekt auf Marduks „Panzer Division“ gepasst.

Wird das Gaspedal dann mal, zumindest zeitweise, nicht voll durchgedrückt entfalten sich die Twin-Leads besonders gut und es kommt eine Atmosphäre auf, wie sie Dissection nicht besser erzeugen konnte. Die Produktion des Albums weiß zu gefallen und gibt selbst in den chaotischeren Momenten jedem Instrument genug Raum um differenziert wahrgenommen zu werden.

Ich kann „Night of Eternal Doom“ nur jedem Fan von Bands wie Dissection, Watain, Unanimated oder alten Marduk empfehlen. Ein starker Nackenbrecher der sich z.B. toll im Lineup des Party.San machen würde.

Auch wenn manches Riff vielleicht etwas gleichförmig klingt: ein ganz feines Stück schwarzen Stahls haben die „schwedischen“ Katalanen hier geschmiedet!

 

Tracklist:

1. Ancient Abominations

2. Ripped >From The Abyss

3. Storms

4. Nocturnal Revelations

5. Night Of Eternal Doom

6. Pestilent Black Fog

7. Blackwitch

8. Dark Temple Congregation

9. Black Coffins And Funeral Curses

10. Eternal Wisdom

11. A Black Mass For Satanas (Mortal Mutilation Cover)

 

Line-Up:

SBE – Guitar
Abyssal – Bass & Vocals
Shogoth – Guitar
Jordi Farré – Drums

 

Wertung: 8.5 von 10