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Erik Norlander – Hommage Symphonique

Das Ziel, einer Symbiose von möglichst vielen verschiedenen Musikstilrichtungen und Instrumenten, sowie Musikern, wird oftmals im Progressiv-Rock angestrebt. Und so macht sich auch Erik Norlander die Mühe, dieses Ziel zu verfolgen.


Mit „Hommage Symphonique“ veröffentlichte er am 19.01.2007 mit Hilfe seines Labels „Progrock Records“ einmal mehr eine seiner Arbeiten. Unter anderem mit Einsatz von einem breiten Spektrum an elektrischen Instrumenten gibt er, nach eigenen Angaben, den Songs eine ganz besondere sinnliche Abhängigkeit. Mit den acht vorgestellten Nummern dürfte Norlander bei Fans und Kritikern für Diskussionsstoff sorgen, angefangen beim Aufbau. Die Vier, zum Beispiel, also „Pirates“, gehört mit über dreizehn Minuten nicht gerade zu den kurzen Stücken, die sich leicht einprägen lassen. Und auch die Vorgänger- und Folgesongs gehören nicht zur leichten Kost. Lediglich zwei Vorträge halten sich unter der fünf Minuten Marke und tragen dazu als einzige zur aktiven Kurzweile bei. Natürlich haben die Längen auch Vorteile. In „Turn Of The Century“ kann besonders das Piano, oder eben das Keyboard, zeigen, was es kann. Klassik, im weitesten Sinne, lässt sich ebenfalls in Hülle und Fülle finden. Durch die vielfältige Verwendung der Musikträger lässt sich bei längerem Hören immer wieder etwas Neues finden, was einen zur Aufmerksamkeit verleitet. Der Gesang passt gut ins Bild und unterstreicht einen durchaus positiven Eindruck. Die Gruppe, die sich Norlander hier geladen hat, um Musik zumachen, zeigt eine gute Leistung, die sogar Leuten gefallen kann, die sich normalerweise nicht von dieser Art von Musik angesprochen fühlen. Vieles erinnert einen an Höchstleistungen von längst vergangenen Bands, was auch eine Identifikation einfach macht. Dieses Faktum ist aber nicht weiter verwunderlich, da es sich bei sämtöichen Kompositionen um Coverstücke anderer Bands handelt, welche Norlander auf seine ganz eingene Weise interpretiert. Zu den hier genutzten Vorlagen zählen unter anderem Procol Harum, ELO oder auch Jethro Tull. Vier Gitarren sind absolut verdient.

Wertung: 7 von 10