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Festivalausrüstung

Festivalausrüstung und Alles rund um den Festivalbesuch

Endlich, die Openair-Saison steht vor der Tür und damit eine Menge nicht endend wollender Nächte, die uns Erinnerungen für die Ewigkeit schaffen werden. Jedes Jahr von Mai bis September laden Großstädte und kleine Gemeinden zu den unterschiedlichsten Freiluftveranstaltungen ein. Gerade für viele junge Menschen gibt es nichts Schöneres als zu den Klängen der Lieblingsband den Alltag, und mit ihm sämtliche Konventionen zu vergessen. In den vergangen Jahren wurden alleine in Deutschland Konzertticket im Wert von 4 Milliarden Euro verkauft. Eine Größenmenge die zeigt, dass Livemusik nach wie vor hoch im Kurs steht. Jedoch nicht nur das musikalische Erlebnis ist Grund für einen Festivalbesuch. Openair-Veranstaltungen sind die beste Kontaktbörse der Welt, wo sonst lernt man so einfach nette Menschen kennen die auch noch denselben Musikgeschmack teilen?

Was muss ich im Vorfeld beachten?

Was ist bei derartigen musikalischen Exzessen tatsächlich lebensnotwendig? Steht ein, wie oben beschriebenes Festival-Wochenende bevor, bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Ist das präferierte Festival erst mal gefunden, dann heißt es früh dran sein beim Ticketkauf. Große Festivals sind oft im Nu ausverkauft. Der frühe Vogel fängt nicht nur dem Wurm, sondern ergattert oftmals auch die günstigeren Tickets. Im Zuge des Ticketkaufs nicht auf den Freundeskreis vergessen. Ein einsamer Konzertbesuch macht nur bedingt Spaß. Des Weiteren sollte im Vorfeld schon an die Anreise gedacht werden. Schließlich sollen Freunde, Gepäck und Proviant sicher zum Ort des Geschehens gebracht werden. Im eigenen Kleinwagen kann es schnell eng werden, oft lohnt sich in dem Fall schon die Anmietung eines Kleinbuses.

Was packe ich in meinen Rucksack und wie?

Beim Packen gilt die Devise: so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Praktisches und vorausschauendes Denken ist das Hauptaugenmerk für das Planen eines mehrtägigen Festivalbesuches.

 

 

Was in keinem Fall fehlen darf:

  • Zelt (Quechua)
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Gaskocher
  • Lebensmitteldosen
  • Bier
  • Wasser
  • Leichte Kleidung zum wechseln
  • Regenschutz
  • Mückenschutz
  • Körperhygieneartikel
  • Sonnencreme
  • Festivaltickets !

Was das Festivalleben luxuriöser macht

  • Grill und Grillgut
  • Getränkebecher
  • Thermoskanne
  • Fertigkaffepulver
  • Sonnenschirm
  • Gummistiefel
  • Radio oder MP3-Player
  • Absperrband (zum Markieren des eigenen „Revieres“)
  • Solarbetriebenes Handyladegerät
  • Campingstühle
  • Taschenlampe

Was am besten zuhause bleiben sollte

  • Sämtliche Wertsachen, egal ob Computer, Schmuck, Unmengen an Bargeld, oder teure Fotoausrüstung. All das hat auf einem Festivalgelände nichts verloren. Die Gefahr dass dein teures Hab und Gut abhanden kommt ist einfach zu groß.
  • Glasflaschen sind bei fast allen Großveranstaltungen verboten, besser Plastikflaschen besorgen.
  • Personalausweis: Ein wichtiges Ausweisdokument ist gerade dazu vorbestimmt, aus der Tasche zu fallen. Am besten du machst dir eine Kopie und trägst nur diese bei dir.

Was am Vortag zu tun ist

  • Proviant kaufen: Lebensmitteldosen, Getränke, Snacks, etc…am besten gesondert im Auto verstauen.
  • Eine vorherige Rückfrage bei mitreisenden Freunden kann verhindern, dass benötigte Utensilien doppelt und dreifach mitgebracht werden.
  • Wetterbericht verfolgen: Zugegeben, Wetterfrösche haben nicht immer recht, eine ungefähre Wetterprognose kann aber dazu beitragen die geeignete Kleidung dabei zu haben.
  • Festivalplan durchgehen und schon mal im Kopf die wichtigsten Gigs einplanen. Ein ungefährer Zeitplan verhindert unnötigen Stress
  • Treffpunkt vereinbaren: Akuladestationen sind auf Festivalplätzen Mangelware, und eine Gruppe verliert sich schnell aus den Augen. Daher bereits im Vorfeld einen möglichen Treffpunkt absprechen.

Was wenn ich krank werde?

Eins ist klar, ein Festivalwochenende ist kein Kuraufenthalt. Starke Hitze, Niederschlag und Übernachten im freien können unserem Organismus heftig zusetzen. Nur wer richtig ausgestattet ist, verhindert, dass nach dem musikalischen Kurzurlaub ein längerer Krankenstand von Nöten ist.

Tipp 1: Ausreichend Trinken, und damit ist nicht der Alkohol gemeint. Eine ausreichende Zufuhr von Wasser verhindert Dehydration. Bei Alkoholkonsum gilt die Devise: Für jedes Glas Alkohol ein Glas Wasser nachtrinken.

Tipp 2: Desinfektionsmittel: Wo viele Menschen zusammenkommen, da vermehren sich blitzschnell Keime und Bakterien. Häufiges Händewaschen ist am Gelände oft schwierig, ein Handdesinfektionsmittel kann hier Abhilfe schaffen.

Tipp 3: Pflaster und Verbandszeug: So banal und doch unentbehrlich. Auch das Desinfektionsspray sollte nicht fehlen, um kleinere Wunden vor Ort versorgen zu können.

Tipp 4: Ohrenstöpsel: Es mag seltsam klingen, auf einem Musikfestival an Ohrenschutz zu denken, jedoch die enorme Lautstärke bei Livebands kann unser Gehört schwerste Schäden zufügen.

Tipp 5: Sollte es wirklich zum äußersten kommen und man landet bewusstlos am Boden, dann ist es ratsam anhand eines abziehbaren Tattoos oder eines Anhängers Namen und Adresse anzugeben.

Es empfiehlt sich in jedem Fall eine Packliste zu erstellen, denn das Übernachten in freier Natur erfordert Vorbereitungen, an die wir im Normalfall gar nicht denken. Hält man sich an die oben genannten Tipps wird das angestrebte Festivalwochenende garantiert zum unauslöschlichen Sommermärchen.