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Final Aphorism – Past and Future Concentrate

Final Aphorism ( zu Deutsch:“ Der letzte Gedankensprung“) ist eine 5-köpfige Band aus dem österreichischen Vienna. Ihr Gründungsjahr lautet 1997 und seitdem haben sie schon den ein oder anderen Mitgliederwechsel hinter sich.


Mehr gibt es zur Bandgeschichte scheinbar nicht zu sagen, aber dies soll uns egal sein, denn hier geht es um Musik.Und jene Musik ist nicht von schlechten Komponisten. Ich persönlich mag einsprachige Platten lieber, doch die Österreicher haben sich auf diesem Silberling der Deutschen und Englischen Sprache bemächtigt. Nach einem kurzen Intro, „Wesenheiten“, welches durch Hey-Gesänge und Didgeridooklänge eher den Ureinwohner Australiens zuzuordnen ist, ertönt der erste Kracher der Scheibe „Schattenkrieger“. Schnell gespielte Gitarren läuten den Song ein und mit einem obligatorischen Ruf setzten die Vocals ein und auch das Schlagzeug wird lauter. Im weiteren Verlauf ist das Lied durch harte, melodische Gitarrenläufe und Blastbeat-Parts geprägt. Somit gibt es das Genre „Melodic Death Metal“ und die Musik, die Final Aphorism spielen sehr gut wieder.

Ein weiteres Stück, welches gefällt ist „Blutritual“. Ein gesprochener Satz eröffnet den Song und lässt ahnen, dass „Blutritual“ ein mystisch wirkender Song ist. Diese mystische Wirkung erzeugen Final Aphorism durch Oh- und Ha-Keyboardgesänge, welche zwar nur ganz leise zu vernehmen sind, aber viel die Atmosphäre beeinflussen. Ansonsten bauen die 5 kleine Verzierungen, wie z.B. eine weitere gesprochene Zeile „Komm trink mein Blut“ ein, welche sich nahezu in das Gehirn des Hörers frisst.

Zusammenfassend kann man sagen, dass uns Final Aphorism eine schöne Ladung Musik liefern, die in den härteren Bereichen des Melodic Death Metal einzuordnen ist. Lieder wie „Blutritual“ und das, an die Grailknights erinnernde, „Morgenstern“ bieten Nackenbrecher; „Wir zogen einst…“ ist ein vom Folk angehauchtes Stück, „814″ hingegen ist komplett instrumental und unelektronisch, somit bieten Final Aphorism eine Mischung, welche nicht allzu schnell langweilig werden dürfte.

Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Gitarren!

Wertung: 8 von 10