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Fuoco – A Travelogue

Fuoco bringen im November dieses Jahres ihr neues Album „A Travelogue“ auf den Markt. Die Scheibe behandelt einen Reisebericht und somit bauen die Songs aufeinander auf.


Insgesamt sind diese eher gitarrenlastig und ohne übermäßig viel Gesang gehalten, der sich auch nicht groß von den Instrumenten abhebt. So verkommt der Sound leider ab und an zu einem etwas unübersichtlichen Mischmasch und kann nur mit viel Konzentration wirklich aufgenommen werden. Die Herren der Schöpfung sind hier Flo Baum mit Vocals und Gitarre, Ludwig Ebner auch Gitarre, Bene Baum am Bass, Alex Kerbl an den Drums und Oliver Klostermann an Orgel und Synthesizer. Die Scheibe enthält sehr ruhige, sphärische Songs, die sehr progressiv anmuten und die man sich meines Erachtens nach nicht nebenbei anhören sollte. Einer der der Songs schafft es fast die 20 min Grenze zu knacken aber das macht ihn jedoch auch nicht weniger anstrengend. Ah… und da finde ich den Auslöser meiner Irritation, hier handelt es sich nicht nur um „einfachen“ Alternative, wie vom Redaktionsleiter angegeben, nein es handelt sich konkret um Psychedelic Progrock – dass man sich das nicht mal eben reinziehen kann ist ja hinreichend bekannt. Also psychedelisch ist der Sound auf jeden Fall und die vielen elektronischen Einlagen unterstreichen diese Richtung nur zu gut. Die Konzeptionisierung gelingt durch die gut aufeinander abgestimmten Sounds sehr gut. Das Cover passt gut zum Sound und auch die Titel der Songs zeigen an, was zu erwarten ist. In diesem Sinne kann ich eine Empfehlung leider nur für Fans des Genres aussprechen, der Sound ist gut aufgenommen und alles in allem fügt sich alles in ein gelungenes Gesamtbild. Somit verdienen sich Fuoco hier 2,5 von 5 Gitarren.

Wertung: 5 von 10