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Gary John Barden – Love & War

Wieder bietet uns das Team bestehend aus Gary Barden und Michael Voss, die ja schon seit dem grandiosen Silver Debüt (2000) zusammenarbeiten, mit dem dritten Soloalbum von Gary eine tolle Hardrock Scheibe.


Der Opener „Creatures Of The Night“ zeigt wo der Hammer hängt. Erinnert irgendwie an eine Mischung aus alten MSG Songs und dem ersten Silver Album. Die folgenden „Unchain Me“ und „When The Lovin Dies“ schlagen in dieselbe Kerbe und donnern sehr druckvoll aus den Lautsprechern. Wie nicht anders zu erwarten, hat Vossi hier wieder mal eine bärenstarke Produktion abgeliefert. Ein Keyboardintro eröffnet dann „Last Samurai“, welches im Refrain mit einer wummernden Double Bass ums Eck kommt. Bei „You“ wird die Melodic Rock Fraktion dann aufs allerfeinste Beschallt. Der Refrain sitzt in meinen Gehörgängen fest wie Beton. Klassetrack.Abwechslungsreich geht es mit dem asiatisch angetouchten „Dragon´s Kiss“ weiter. Welch ein Groover. So macht melodischer Hardrock wirklich Spaß. Die Gitarrenriffs kommen auf diesem Silberling Rasiermesserscharf auf den Hörer zu. „Voices In The Rain“, „Love Lost“, „Burn On The Flame“ und das schleppende „Deja Vu“ machen da keine Ausnahme.Den perfekten Abschluss des Silberlings bildet dann die traumhafte Ballade und gleichzeitiger Titeltrack „Love&War“. Da zeigt Gary wieder, wie wandlungsfähig seine Stimme ist. Der britische Frontmann ist wie ein guter Rotwein, je älter desto besser. Hut ab. Wirklich erstklassig was Gary und Vossi hier gezaubert haben. „Love&War“ gehört wirklich in jede vernünftige Hardrock Sammlung.

Wertung: 9 von 10