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Heed – The Call

So, während ich Patches auf den Rucksack meines Freundes nähe ziehe ich mir also das neue Album von Heed rein – und beides macht Lust auf mehr.


..!

Mit „The Call“ liefern das Quintett wieder feinsten Metal der klassischen Sorte ab.

Genauer besteht das LineUp aus Vocals – Daniel Heiman (Lost Horizon), Guitars – Fredrik Olsson (Lost Horizon), Bass – Tommy Larsson(Jaggernaut, Dream Evil), Drums – Ufuk Demir (Shadowbuilder, Poem, Relevant Few) und nochmal Guitars – Martin Andersson (Opressor, Ton of Bricks).

Die fünf liefern guten Metal ab, der zum Teil auch von Power-Elementen durchzogen ist, die Instrumente werden super beherrscht und die Hooklines sind oft eingängig. Die Songs bestechen mit Klasse und Charakter und vor allem die Ballade „Nothing“ am Ende der CD hat es mir angetan. Fronter Heiman überzeugt mit geilen clean vocals und die Hook brennt sich ein! Sehr überrascht war ich von dem Hiddentrack, der sich hinter der Ballade versteckt.

Er unterscheidet sich durch eher growlenden Gesang und thrashigen Einschlag von den anderen Tracks, die insgesamt cleaner sind und nur ab und zu mit Growls und Geshoute eingeleitet werden, wie z.B. „I Am Alive“, bei welchem sich das Growling im Backgrond ab und an wieder bemerkbar macht. Der Text ist sehr eingängig und ich könnte mir den Song immer wieder anhören (was ich wohl auch machen werde). Der Track hat echt einen gewaltigen Hymnencharakter

Mit verzerrtem Gesang beginnt Track drei, der mehr Power in den Instrumentals zeigt als der vorherige, der doch eher vomGgesang dominiert war. Bei „Ashes“ erinnert mich die Musik teilweise an Blind Guardian, er tendiert also etwas mehr in den PowerMetal-Bereich.

Leider bleibt die Musik nicht sehr Variantenreich, bis dann der Gesang ausbleibt und man wunderbar das musikalische Können an den Instrumenten bewundern kann!

Meine Anspieltipps sind definitiv: „I Am Alive“, „The Permanent End Celebration“ und „Nothing“.

Fazit:

Insgesamt gibt es von mir 3,5 von 5 Gitarren, denn die Musik ist zwar wunderbar und einige Hymnen sind auch vertreten- nicht zu vergessen die tolle Ballade- aber teilweise ist die ganze Komposition zu gleichförmig und wirkt stellenweise etwas seelenlos. Echte Heavy Metal Fans werden jedoch auf jeden Fall ihren Spaß mit der Platte haben, die bis auf die genannten Kritikpunkte echt total geil ist!

Wertung: 7 von 10