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Heitz, Delseit, Kramm, Jeltsch – Das Ich

Das Ich ist seit Jahren eine bekannte Größe in der schwarzen Szene. In „Das Ich“ tritt die Band nun auch als Comicfiguren auf.


Leider können die Geschichten nicht mitreißen. Neben einer Comicstory ist auch eine Kurzgeschichte, geschrieben von Markus Heitz, vertreten. Diese ist so unglaublich schlecht geschrieben, dass man annehmen könnte, Fantasy-Großmeister Heitz hat hier einen Ghostwriter arbeiten lassen. Weder Spannung noch Atmosphäre werden hier aufgebaut. Dabei hat die Idee durchaus Potential. Da wäre es wünschenswert, einen Roman von Markus Heitz zu bekommen.

Pubertäre Identitätskrisen, die mit Pulsaufschneiden enden, vermischen sich mit dem unergründlichen Auftauchen der Bandmitglieder. Dies ist der kurze, aber komplette Handlungsstrang.

Am Ende stellt sich eine Frage: Warum? Warum kommt Das Ich in diesem Buch vor?

Vielleicht etwas für hartnäckige Fans der Band und (spät-)pubertierende Trauerklöße. Alle anderen werden hier keine Freude haben.

Wertung: 2 von 10