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Indigo Dying – Indigo Dying

Mit Indigo Dying präsentiert uns die italienische Melodic Rock Schmiede Frontiers die Stimme der in Chile geborenen Sängerin Gisa Vatcky. Gisa hat schon mit Größen wie Meat Loaf, Melissa Etheridge oder Placido Domingo zusammengearbeitet.


So verwundert die stimmliche Bandbreite von Gisa nicht wirklich, denn die gute überzeugt bei Rockern wie dem düsteren Evanescence lastigen „All I Never Wanted“ genauso, wie bei dem Highlight des Albums, der Ballade „Breathe In Water. Bei dieser Nummer hat sie mit dem ehemaligen Helloween Sänger Michael Kiske einen prominenten Duettpartner an ihrer Seite. Auch der ehemalige Malmsteen Frontmann Mark Boals singt auf „Far Enough“ mit Gisa ein Duett. Stilistisch verbindet die Scheibe klassische Melodic Rock Elemente mit modernen, teils düsteren Klängen. Die Produktion ist in Ordnung und passt zum Gesamtbild des Silberlings.Es ist auf dem Debüt von Indigo Dying nicht alles Gold was glänzt, denn neben einigen erstklassigen Songs sind doch auch ein paar mehr als durchschnittliche Titel mit an Bord. Wenn man beim nächsten Mal mehr Wert auf das Songwriting legt, könnte ein wirklich geniales Album dabei herauskommen. Hoffen wir, dass Gisa eine zweite Chance erhält, denn wenn man solch eine Stimme hat, sollte man sie auch weiter präsentieren dürfen.

Wertung: 7 von 10