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Interview mit Altti Veteläinen von Eternal Tears of Sorrow

Ende Februar haben die Gothic Metaller Eternal Tears of Sorrow ihr mittlerweile siebtes Album veröffentlicht. Dies nahmen wir zum Anlass für ein Interview mit Chef-Growler Altti Veteläinen.


OM: Hallo Altti. Ihr habt gerade euer neues Album „Saivon Lapsi“ fertig gestellt. Wie sind die Arbeiten zum Album gewesen und wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis?

Altti: Die Arbeiten zum neuen Album verliefen ziemlich reibungslos. Wir wollten so viel Zeit wie nötig aufwenden, damit es genau so klingt, wie wir wollten. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und wie alles verlaufen ist.

OM: Nach dem Hören des Albums hatte ich das Gefühl, dass ihr etwas mehr experimentiert habt. Das Album wirkt nicht ganz so „düster“ wie das vorherige Album „Children of the dark waters“. Kannst erklären, worum es auf „Saivon Lapsi“ geht und wo die Unterschiede zu „Children of the dark waters“ zu sehen sind?

Altti: Wie wir schon immer gesagt haben wollten wir nie zwei identische Alben machen. Wir wollen immer etwas Neues und Anderes auf jedem Album, um es für uns und unsere Fans interessant zu halten. Das neue Album ist vielleicht nicht so düster wie der Vorgänger, aber es ist vielleicht ein bisschen „heavier“, und die gesamte Atmosphäre ist sehr kräftig und stark auf dem ganzen Album.

OM: Welchen Song des neuen Albums magst du am meisten und warum?

Altti: Nun ja, das ist tagesformabhängig, aber einer meiner absoluten Lieblingssongs ist der Titeltrack „Saivon Lapsi“, bei dem wir erstmals einen Text in finnischer Sprache geschrieben haben.

OM: Auf „Saivon Lapsi“ finden wir den dritten Teil des „Angelheart, Ravenheart“-Zyklus. Was war der Grund für die Aufspaltung dieses Zyklus auf drei Alben? Und was ist die Geschichte hinter diesem Song?

Altti: Wir wollten einfach eine Reihe von zusammenhängenden Songs auf den letzten drei Alben. Wir wollten eine größere Geschichte einbauen. Außerdem geht es auch darum, neue Dinge in unserer Musik auszuprobieren. Grundsätzlich handelt die Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse.

OM: Wann können die deutschen Fans damit rechnen euch mal wieder hier in Deutschland auf der Bühne zu sehen?

Altti: Wir werden sehen. Ich kann keine Versprechungen machen, hoffe aber, dass wir nach dem aktuellen Album noch auf Tour gehen werden.

OM: Ein paar Worte zu den Zukunftsplänen der Band?

Altti: Wir wollen ein paar großartige Live-Shows spielen.

OM: Lass uns einen kurzen Rückblick auf eure Bandgeschichte werfen. Gab es einen speziellen Grund, warum sich die Band 2003 trennte? Was passierte während der Zeit der Trennung und warum kam es zur Wiedervereinigung?

Altti: Wir waren einfach von allem ermüdet und hatten das Gefühl, dass unsere Musik weder für uns noch für unsere Fans überhaupt noch interessant war. Und im Nachhinein bin ich sehr froh über die Trennung, denn sie war wirklich von Nöten für uns. Ohne die Pause hätten wir wohl nie wieder interessante Musik mit Eternal Tears of Sorrow geschrieben.

OM: Ist Eternal Tears of Sorrow die „Nummer 1-Band“ für alle Mitglieder? Haben einige der Mitglieder noch Neben-Projekte? Betrachten womöglich einige Bandmitglieder Eternal Tears of Sorrow als Neben-Projekt?

Altti: Eternal Tears of Sorrow ist immer die Nummer 1-Band für alle Mitglieder, wenn wir daran arbeiten. Aber sicherlich haben einige Bandmitglieder noch weitere Bands. Janne beispielsweise spielt noch bei Tarot und Mika bei Mors Subita. Und da gibt es auch noch weitere.

OM: In der deutschen Metal-Szene haben wir im Moment eine große Diskussion über Politik in Musik und vor allem über Patriotismus. Was denkst du über Politik und Patriotismus?

Altti: Mich interessieren diese Themen nicht so wirklich.

OM: Gibt es eine spezielle tiefere Bedeutung oder Aussage hinter der Musik von Eternal Tears of Sorrow?

Altti: Nein, nicht wirklich. Wir wollen einfach nur Musik zu machen, die wir mögen und auch unsere Fans unterhaltsam finden.

OM: Vielen Dank für das Interview.