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Into the wild – Restless

Seit 2010 sind die Jungs von Into the wild in der Szene unterwegs und haben sich ihren derzeitigen Status hart erarbeitet. Das erste Demo, das die Osnabrücker Combo im Herbst 2011 aufnahm, war bereits eine gute Vorlage. Mit der kürzlich erschienenen Scheibe „Restless“ liefert die Truppe nun ein starkes erstes Album ab und zeigt, dass sie definitiv zu den Nachwuchshoffnungen der Region gehört.


Dass Into the wild live eine klasse Performance abliefern, lässt sich nicht mehr leugnen.

Die Sieger vom Rock in der Region Contest 2011 konnten nach ihrem Demo 2011 und zahlreichen Auftritten mit Szenegrößen wie u.a. Airbourne, Sepultura und Red Fang bereits erste Erfolge verbuchen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt war man auf ein Album gespannt. Nun hat die Truppe um Sänger Felix Franke in Eigenproduktion ihr Debüt vorgelegt.

Was bekommt ihr geboten? Auf „Restless“ zeigt die Band einen modernen, aufgeräumten Stoner-Sound, bestückt mit einem druckvollen Bass-Sound und stimmigen Gitarrenleads. Diese Klangart trifft auf solides Songwriting und lässt sich textlich beispielsweise mit älteren Grand Magus-Werken wie „Monument“ oder ihrem Erstling „Grand Magus“ vergleichen. Im Vergleich zu ihrer ersten EP hat sich die Band gesanglich weiterentwickelt und kann neben rohen, kräftigen, auch teils metallischen Vocals, sowie mit blueslastigen Elementen überzeugen.

Doch nicht nur in Punkto Gesang, sondern auch spieltechnisch liefern Into the wild gute Arbeit ab und zeigen, dass zu einem anständigen Song nicht zwingend der stonerübliche Garagen-Retro-Sound gehört. Starke Tracks wie „Owners of our planets“, „Red to Black“ oder das gediegenere Stück „Sun“, welches mit einer für eine Stoner Band ungewöhnlichen Geigeneinlage auffällt, schaffen es, den Hörer auf ihre Seite zu ziehen.

Fest steht: „Restless“ ist ein absolut solides Album und ist für Stoner-Freunde von Kyuss und Co. ein Muss. Guter Sound, starke Riffs, vernünftiger Gesang – alles in allem ein zugängliches, aber auch abwechslungsreiches Werk. Wir dürfen hier definitiv auf den Nachfolger gespannt sein. Möge er noch wilder sein!

Die Band bietet ihr Album zum Streamen und für eine kleine Spende auch zum Download an: http://intothewildband.bandcamp.com/album/restless

Tracklist:

  • 01. Red to Black
  • 02. Coloured Visions
  • 03. Eruption
  • 04. Blackened Names
  • 05. Sun
  • 06. UnLeeshed
  • 07. Sex77
  • 08. Owners of Planets
  • 09. Restless Soul
Wertung: 8 von 10