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Judas Priest – Epitaph (DVD & Blu-Ray)

40 Jahre Judas Priest sind ein guter Grund zum Feiern, deshalb veröffentlicht die britische Stahlschmiede im Jubiläumsjahr eine neue Live-DVD, die es richtig in sich hat.


Im Rahmen der „Epitaph World-Tour“ wurde die Show am 26. Mai 2012 im legendären Londonder „Hammersmith Apollo Theater“ mit mehreren Kameras für eine spätere DVD-Auslese aufgezeichnet. Judas Priest präsentieren bei einer Spielzeit von 142 Minuten 23 Klassiker der einzigartigen Bandhistorie von allen 14 Alben der Jahre 1974 bis 2008.

Zum ersten Mal ist auf einer Judas Priest-Veröffentlichung auch Neuzugang Richie Faulkner zu hören und zu sehen, der den langjährigen, am 20. April 2011 ausgestiegenen Gitarristen K.K. Downing ersetzte. Richie Faulkner hat sich in der kurzen Zeit sehr positiv in das Bandgefüge integriert und bringt eine ordentliche Portion frischen Wind mit, dem das leicht angeschlagenen Schlachtschiff sichtlich gut bekommt. Judas Priest bieten uns auf dieser DVD eine richtige Metal-Show mit allem, was dazugehört. Pyros, Laser und ein einzigartiges Stageset. Zwar ist Sänger und „Metal God“ Rob Halford bei einigen Stücken gesanglich nicht ganz auf der Höhe (besonders bei dem Stück „Painkiller“), aber immerhin ist der gute Mann auch schon über 60 Jahre alt und einfach eine Ikone im Heavy Metal, die ganz deutlich polarisiert. „Epitaph“ stellt die 2005 erschienenen „Rising in the East“-DVD locker in den Schatten.

Fazit: Ich habe den britischen Tour-Tross auf der „Epitaph“-Konzertreise im letzten Jahr in Münster sehen können und war von der Show richtig begeistert. Wer Judas Priest noch nicht live gesehen hat, sollte dieses in naher Zukunft schleunigst nachholen, bevor in den nächsten Jahren das große Bandsterben anfängt. Es dauert nicht mehr lange und viele Bands der ersten Stunde wie Iron Maiden, Judas Priest, Mötley Crüe, AC DC, Ozzy, etc. werden sich altersbedingt auflösen. 23 Klassiker der Metal-Legende auf einer DVD ist wirklich „Value for money“. Positiv zu erwähnen ist auch, dass es endlich mal Stücke in die Setlist geschafft haben, die lange nicht mehr live von Judas Priest gespielt wurden, und ist deshalb nicht nur für Judas Priest-Fans ein absoluter Pflichtkauf.

Tracklist:

  • 01. Battle Hymn
  • 02. Rapid Fire
  • 03. Metal Gods
  • 04. Heading Out To The Highway
  • 05. Judas Rising
  • 06. Starbreaker
  • 07. Victim Of Changes
  • 08. Never Satisfied
  • 09. Diamonds And Rust
  • 10. Prophecy
  • 11. Night Crawler
  • 12. Turbo Lover
  • 13. Beyond The Realms Of Death
  • 14. The Sentinel
  • 15. Blood Red Skies
  • 16. The Green Manalishi (With The Two-Pronged Crown)
  • 17. Breaking The Law
  • 18. Painkiller
  • 19. The Hellion
  • 20. Electric Eye
  • 21. Hell Bent For Leather
  • 22. You’ve Got Another Thing Coming
  • 23. Living After Midnight
Wertung: 10 von 10