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Korpiklaani – Voice of Wilderness

Korpiklaani – Sie entstanden aus der Band Shaman, welche ein Band-Projekt von Sänger Jonne Järvelä war. Das Projekt wurde umbenannt, weil die Band feststellte, dass es schon eine brasilianische Combo gleichen Namens gab.


Mit dem Namen kamen und gingen Bandmitglieder. Doch nicht nur der Name änderte sich, sondern sie wollten sich auch musikalisch in eine andere Richtung lenken. Sie wollten mehr Leute ansprechen können und entschlossen sich englische und finnische Texte zu verwenden, nicht mehr Texte in Sami (Sprache der Ureinwohner Lapplands). Zudem verwendeten sie nun mehr Elemente aus dem Metal. Heute sind Korpiklaani wohl eine der besten, aktiven Humppa Metal Bands der Welt, neben z.B. Finntroll.Wenn man das erste Lied „Cottages & Saunas“ gehört hat, bemerkt man schon, dass die Musik von Korpiklaani viele Folkelemente enthält, doch kommen auch die Gitarrenriffs nicht zu knapp. Insgesamt wirkt das Album sehr fröhlich auf den Hörer. Ich persönlich muss beim Hören der CD immer an Jäger denken, die ihrer Arbeit nachgegangen sind und danach zuhause ein Bier oder Met auf ihre Beute trinken. Die größten Auslöser für solche Gedanken sind denke ich die beiden Lieder „Hunting Song“ und „ Beer Beer“. Doch nicht nur die Namen rufen solche Gedanken hervor, sondern die Lieder selbst. Der „Hunting Song“ erzählt von Jägern, die Spaß an ihrer Arbeit haben. Man kann sich beim Hören vorstellen, wie die Jäger nach Hause gehen und dieses Lied singen. „Beer Beer“ ist der Track des Albums, welchen man auf jeder Party hören kann und welcher immer gute Stimmung mit sich bringt, man kann mitgröhlen und hat einfach seinen Spaß. „ Native Land“ ist eines der beiden Lieder, die durch ihre Art ein wenig herausstechen. „Native Land“ ist nicht so fröhlich, wie der Rest des Albums, es klingt etwas bedrückter. Es ist ein Lied über Finnland, eine Art Nationalhymne. Der andere Song, welcher etwas heraus sticht, ist „Fields in Flames“, es klingt für mich nicht fröhlich, aber auch nicht traurig, eben emotionsneutral. Fazit: Das Album klingt, wie sich Korpiklaani auch selbst bezeichnen: Naturverbunden. Die Scheibe kann man auf so gut wie jeder Feier einlegen, auch wenn nicht nur Rock und Metal-hörende Personen anwesend sind.Auf jeden Fall ein Muss für jeden Humppa Fan.Anspieltipps:

– Native Land

– Hunting Song

– Beer Beer

Wertung: 8 von 10