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Maintain – With A Vengeance

Maintain aus Hamburg sind für viele kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die Metal- und Hardcoretruppe trat immerhin schon als Support von Caliban auf.


Schon 2005 kam mit „Reval Our Disguise To An Infinite Abyss“ das Debütalbum der Jungs auf den Markt, damals noch unter verändertem Line Up. Heute besteht die Runde aus Benjamin Rase (Drums), Julian Tamke (Bass), Nils Tinnemeyer (Gitarre), Sebastian Schrötke (Gitarre) und Timo Böhling (Alle Arten von Gesang). Und eben diese haben sich nun auch an das zweite Album mit dem Namen „With A Vengeance“ (Übers.: „Mit Rache“) gemacht und es vor kurzem auch zur Veröffentlichung gebracht.Auf dem mir nun vorliegendem Silberling zeigen sich insgesamt elf Tracks mit Längen, die zwischen 4,5 Minuten und knappen drei Minuten betragen. Außerdem kommt mit „Lost In Embers“ noch ein rein instrumentales, 1,5 Minuten langes zwischen Spiel zum Tragen. Nach außen hin sagt das Cover noch nicht allzu viel aus, es sei denn, man ist gewillt etwas in den Engel reinzuinterpretieren, dem es ganz offensichtlich nicht so gut geht.Als Eingangssong erklingt das Stück „In Twilight’s Embrace“, welches moderner Weise mit ziemlich neuartigen Klängen eingeleitet wird, dann jedoch schnell und Core-typisch auf eine andere Ebene aufsteigt. Wie man vielleicht schon auf Grund der Tatsache von zwei Gitaristen vermuten kann, kommt es im Laufe der einzelnen Stücke zu Riffhäufungen, die durch ihre Höhe oder ihren Umschwung auf eine andere Emotion die Stimmungsatmosphäre meist prägen. Ein ganz anderes Mittel ist der Gesang, der hier in den Variationen des Grunzens, des Screamens und des Sprechens auftritt. Diese Abwechslungen sprechen in einem bestimmten Maße für eine angenehme Wahrnehmung der Songs. Leider bleibt die Vortragsart in etwa konstant, was sie zwar nicht schlechter, aber auch nicht veränderter auftauchen lässt.Wie soll man so was bewerten? Auf jeden Fall relativ positiv, denn schlecht ist was anderes. Nur ein wenig abgegriffen ist das Album gegen Ende und macht darum nicht einen komplett einheitlich positiven Eindruck. 3,5 Gitarren. Da geht aber noch mehr.

Wertung: 7 von 10