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Masterlast – Mastery Of Self

Like Opeth also (laut Infoblatt)? Hmm. Da freut man sich dann doch auf Melancholie, Dunkelheit, ein bisschen Death und viel Prog.


Komisch das ich davon nur die wenigsten Dinge auf diesem Album wiederfinde. Nur weil man auch mal akkustische und/ oder ruhige Sachen spielt ist es nicht gleich mit Platten wie der „Deliverance“ zu vergleichen. Von anderen Scheiben aus dem Hause Akerfeld reden wir mal gar nicht. Das soll nicht heißen, das nicht auch eine gewisse Portion Progressiv auf dem Album zu finden ist, aber eher im Industrial-Stil. Geweckt werden in mir eher Erinnerungen an Ministry und Killing Joke. Ebenso kann ich, beim besten Willen nicht erkennen, wo die Frontfrau denn bitte wie Benediction und Morbid Angel klingen soll (wieder laut Infoblatt). Da würde sich der doppelte Dave im Grabe umdrehen, wenn denn beide schon drin wären. Ne, ne Korn hätte ich gelten lassen und bei den cleanen Sachen Alice In Chains und die Foo Fighters in weiblich.Wo wir schon beim Negativen sind. Langweilig ist die Scheibe ja schon, auch wenn viel passiert. Irgendwie wollen die Songs trotz Dauerbeschuss nicht in meine Ohren. Da können dann auch die Tribalelemente und die orientalischen Einflüsse nichts mehr ausrichten. Für Fans von progressivem Industrial Metal mag die Scheibe trotz der ganzen Kritik eine Offenbarung darstellen. Für mich leider nicht. Man merke, eine Frontfrau macht also doch noch keinen Frühling. Wer reinschnuppern will kann das mit „Think Of The Day“ und vielleicht „Monkeys“ mal machen.

Wertung: 4 von 10