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Misanthropic – Reborn

Misanthropic (englisch

menschenhassend/menschenfeindlich) sind 4 Jungs aus Mainz. So menschenhassend scheinen diese Knaben allerdings nicht zu sein, denn sonst würden sie uns ja nicht solch ein feines Scheibchen voll von technisch ausgefeiltem Death Metal um die Ohren hauen! Viel über ihre Geschichte lässt sich nicht herausfinden, aber das hat ja auch wenig mit der Musik zu tun, zu welcher


wir nun mit dem neuen Dreher „Reborn“ kommen. Direkt mit dem ersten Song „Chapter II:Between my Lifes“ machen die Labelkollegen der Osnabrücker Sardonic klar was Sache ist. Nach kurzem Intro ertönt ein „Oh“ und ab geht die Post. Besonders gut an diesem Track gefällt mir das Schlagzeug, welches den kompletten Song durchrattert, durchrüttelt und einfach nur Gas gibt. So ist es die ganze CD durch: Immer nur Vollgas! Musikalisch haben es Misanthropic wirklich drauf, an der Gitarre werden knallharte und exakte Riffs gespielt, das Schlagzeug rattert durch und hier und da gibt es mal ein Solo – technischer Death Metal halt. Neben der Technik hat das Album noch viel Abwechslung für uns parat. Ein Beispiel hierfür ist „Spiral of Eternity“, der Titel ist ein Instrumental und bereitet auf „Last Struggle of the Enslaved“ vor. Zu überzeugen weiß es durch eine bedrohlich wirkende Stimmung. Auch das letzte Stück der CD „A New Dawn“ ist ein Instrumental und bringt viel Abwechslung mit sich, denn am Anfang und gegen Ende wird hier zur akustischen Gitarre gegriffen. Meiner Meinung nach könnte der ganze Song auch von SuidAkrA stammen.Fazit: Für diesen Silberling erhalten Misanthropic vier Gitarren von mir, da sie es schaffen aus der Menge heraus zu stechen. Starke Stücke wie „Chapter IV: Hate“ oder „Chapter VI: No Way out/ Hell is in me“ wissen einfach durch Aggression, Einfallsreichtum und Können zu überzeugen. Also: 4 von 5 möglichen Gitarren!

Anspieltipps:

Chapter IV: Hate

No Way out/Hell is in me

A new Dawn

Wertung: 8 von 10