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Morbid Slaughter – A Filthy Orgy Of Horror And Death

Morbid Slaughter – A Filthy Orgy Of Horror And DeathFrischer Wind aus Peru! Das full-length-Album der drei Rotznasen lohnt sich, trotz der mageren 30 Minuten Spiellänge. Die Aufnahme ist sauberer als das letzte Demo-Tape und wirkt im Ganzen organisierter und gehaltvoller. Vom ersten Track an zeigen die Jungs, dass der Bandname Gesetz ist. Die Texte drehen sich um die Themen Zombies, Ausweidung, Folter, Blut (Blut, Blut, Blut….und Blut), Nekrophilie und anderen Dingen, die sich die Band hauptsächlich aus Büchern und Filmen zusammengesucht hat.

Eine fiese Hommage an die Horrorszene und ihre Anhänger, gespickt mit einer guten Portion extremen Metal. Wiedererkennungswert haben die schnarrenden und fauchenden Vocals, denen es an Gänsehaut verursachender Boshaftigkeit nicht mangelt. Die Riffs kommen thrashig daher und geben dem Hörer das Gefühl, haarscharf an einer Kettensäge vorbeizurutschen. Während das träge ‚Zombie Splatter Axe’ wie ein verfaulter Untoter um die Ecke schlurft, packt einen der Eröffnungstrack ‚Cannibal Butcher’ mit seiner kalten Hand im Nacken und fordert direkt zum Headbangen auf. Der schlüpfrige Sound zieht sich durch das gesamte Album und lässt einen nur kurz verweilen – bei ‚Death’s Cold Blood’, einem recht doomigen Song, bei dem man sich kurz erholen kann, um daraufhin die Haare gleich wieder in den Dreck zu wirbeln.

Hundert Punkte dafür, dass es eine Band schafft einen beim Lauschen ihres Albums das Gefühl zu geben, in einem nassen und dunklen Kerker vor sich hinzumodern. (Oder der geneigte Schreiber hat zu viel Fantasie, das kann auch sein.)

 

Tracklist:

1. Cannibal Butcher
2. Zombie Splatter Axe
3. Chainsaw Blade
4. Fuck Off, We Murder
5. Death’s Cold Blood
6. Torture Without Anesthesia
7. Slay With Steel

 

Wertung: 8 von 10