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Nick Hellford – The Mask Within

Der Sänger von Domain und Tokio Blade beehrt uns mit einem Soloalbum, man darf also gespannt sein. Im Beipackzettel wird das Album als Heavy Metal mit Beimischungen von Klassik und Jazz beschrieben, man darf also sehr gespannt sein. Aber nehmen wirs gleich vorweg, die Scheibe ist keine Neuerfindung des Metal.


Für Heavy Metal zu lange und durchgefrickelte Songs ohne richtige Hooklines, für Klassik und Jazz zu dominanter Gesang. Gut, das alles macht die Scheibe aber nicht zum Rohrkrepierer. Man muss nur das sperrige „Temple Of Kings“ überwinden und sich etwas mehr reinhören und findet dann auch durchaus gutklassige Songs, wie „Fame Is Just A Whore“ oder das an Human Fortress erinnernde „Perception“. Für die Frickelfraktion wird mit „Journey Throu A Cup Of Tea“ und dem Zwischenteil in „For All Time“ auch einiges geboten. Ansonsten sind die Songs der fünf Süddeutschen um Nick Ruhnow rundweg solide und können durchaus das eine oder andere Riff sehen lassen. Besonders empfehlenswert sind auch die beiden der CD zugefügten Bonustracks „Crusader“ und „The Messenger“ vom 2007 eingetüteten Demo. Alles in allem würde ich eine 6 zücken und sagen: Für Heavy Metal Fans kein Fehlkauf, Frickler und Klassikmetaller sollten einmal reinhören. Anspieltips: „Perception“ und „Crusader“.

01 Temple Of Kings

02 Fame Is Just A Whore

03 Stepwise & Silently

04 The Arrival

05 Perception

06 For All Time

07 Lifeline

08 The Antichrist Wore Black

09 Journey Throu A Cup Of Tea

10 Crusaders

11 The Messenger

Wertung: 6 von 10