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Nightmission – No saints in black

”Klassische Metalelemente, interessante Melodien und eine kraftvolle Portion Härte und Dynamik…“.

So beschreiben die Jungs von Nightmission ihren Musikstil – und damit haben sie schlichtweg Recht.


Schon im Opener der CD „Call of the wild“ geht es mit einem stampfendem Gitarrenriff in traditionell rotziger Metalmanier los, das aber anschließend direkt von einem melodiöseren Part mit weiblichen Backgroundgesang abgelöst wird.

Der nächste Song auf dem Debütalbum der düsseldorfer Metalheads ist mit „Live or die“ betitelt und entpuppt sich nach dem ersten Hören als absoluter Ohrwurm mit eingängigen Gesangslinien, schönen Riffs & Hooks und erneut weiblichen Backingvocals – die typische Mitgröhlnummer.

Auch ist die ruhige und gefühlvolle Ballade „Always inside me“ klar hervorzuheben. Hier zeigen Frontman Tom Schuffartz und der Rest der Band, dass es auch mal ganz einfühlsam und emotional geht. Ansonsten bleibt noch als amüsanter Bonus der letzte Song der Scheibe, „Superstar“, in dem zur Abwechslung auf Deutsch und über die „Karrieren“ der heutigen Eintagsfliegen im Popbusiness gesungen wird.

Zum Artwork der CD ist zu sagen, dass das Cover sowie das Booklet sehr schlicht aber dennoch liebevoll und mit Stil gestaltet sind; auf jeden Fall nett anzusehen!

Fazit: Nightmission´s roher Metalstil ist zwar nicht unbedingt ein Meilenstein in der Geschichte des schweren Metalls aber ist dennoch absolut empfehlenswert.

Anspieltipps:

– Live or die

– Always inside me

– Black rain

Wertung: 8 von 10