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Orange Sunshine – Homo Erectus

Puh, Orange Sunshine machen es einem mit ihrer Band-History nicht grade leicht. Angeblich soll „Homo Erectus“ ja schon 1969 erschienen sein und dann 2001 wieder veröffentlich worden sein (in Japan dann 2005), allerdings sagen die Fotos auf der Homepage der Jungs aus, dass sie alle mal grad so Ende 20, Anfang 30 sein können, was mich zu dem Schluss kommen


lässt, dass man die angebliche Originalveröffentlichung nur erfunden hat um ein wenig Aufmerksamkeit zu erregen und vielleicht mit Szenehelden der damaligen Zeit wie MC5 oder den Stooges zusammen genannt zu werden. Das schöne ist ja, dass sich der Vergleich mit diesen Bands geradezu aufdrängt.Was Orange Sunshine (übrigens stammt der Name von einer Droge gleichen Namens, den Rest denkt euch bitte selber) hier abliefern ist rotziger Bluesrock mit runter gestimmten Gitarren und herrlichen Bassläufen. Halt alles so wie man es aus den End-´60ern kennt. Ein Stück wie „Magic Ship“ könnte zum Beispiel auch mal ganz locker von Uriah Heep stammen. Überhaupt ist die Platte ein einziges Tribut an die alten Helden, dass nur dazu einlädt seine ganzen alten Platten wieder auszugraben, die Hippie-Deko wieder hinzustellen, sich ein paar Teile zu schmeißen und sich dann einfach in der Musik fallen zu lassen. Definitiv groß was die Holländer hier auf die Beine gestellt haben.

Wertung: 8 von 10