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Overtorture – At The End The Dead Await

Death Metal ist ja bekanntlich einer der größten Exportschlager in der Metalszene, den Schweden zu bieten hat. Wenn also Ex-Mitglieder von Grave, Witchery und Coldworker sich zusammenrotten um eine tödliche Platte einzuprügeln, dann verspricht das ein wahres Fest zu werden.


Overtorture nennen sich die Mannen aus dem hohen Norden und veröffentlichen dieser Tage ihre erste Schlachtplatte.

Der Rahmen steht und voller Spannung betätige ich die Play-Taste. Der Sturm bricht los und das in brachialster Art und Weise. Der Opener ballert direkt nach vorne und lässt die Herzen von Fans von Dismember, Grave und Vomitory höher schlagen. Das folgende „Murder For The Masses“ prügelt sich genauso fies wie technisch brilliant in die Nackenmuskulatur. Diese Qualität wird auch den Rest des Albums aufrecht erhalten und die druckvolle Produktion sorgt für einen bombastischen Sound.

Ein weiteres Highlight ist das im Tempo etwas gemäßigte „The Coming Doom“. Ein wahrer Nackenbrecher. Die Scheibe schließt mit dem Titelstück und ist wie seine Vorgänger ein derber Vorschlaghammer, bei dem sich schnelles Geprügel mit treibenden, zum Bangen einladenden Riffs abwechselt. Ein nettes Solo zum Ende rundet das Stück noch vollends ab.

Overtorture beweisen mit Ihrem Debüt, dass sie ihr todesmetallisches Handwerk verstehen und liefern mit „At The End The Dead Await“ einen derben Brocken ab, mit dem man sich definitiv eine gute dreiviertel Stunde lang den Gehörgang durchpusten lassen kann. Da man aber als langjähriger Fan von Schwedentod vieles von dem Gehörten irgendwo in ähnlicher Weise schon einmal gehört hat ist das Album im Endeffekt „nur“ gehobener Durchschnitt. Man darf jedoch sehr gespannt sein, was in Zukunft von den Schweden zu hören sein wird.

Tracklist:

  • 02. Murder For The Masses
  • 03. Slaves To The Atom
  • 04. The Outer Limits
  • 05. Targets
  • 06. The Strain
  • 07. The Coming Doom
  • 08. Towards The Within
  • 09. Suffer As One
  • 10. At the End The Dead Await
Wertung: 6 von 10