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Procession – To Reap Heavens Apart

Bildlich gesehen ist Doom Metal eine beschwerliche Wanderung durch tiefe, dunkle Täler. Steinige, erschwerliche Steigungen führen zu sonnendurchfluteten Lichtungen, die sich positiv auf das Gemüt auswirken und Mut geben, weiterzugehen. Procession haben den Doom sicherlich nicht neu erfunden, trotzdem ist der Band mit „To Reap Heavens Apart“ ein würdiger Nachfolger von „Destroyers of the Faith“ gelungen.


Ohne Zweifel hier ist ein eingespieltes Team zu hören. Der Basssound wummert so richtig knarzig aus den Speakern. Schlagzeug und Gitarre werden songdienlich eingesetzt. Der Gesang von Felipe Plaza Kutzbach ähnelt dem Gesang von A. A. Nemtheango von Primordial und Leo Stivala von The Forsaken aus Malta.

Verzichtbar finde ich das Intro „Damnatio Memorae“, obwohl hier am Anfang Claudio Botorra Neira ein tolles Solo auf dem Bass spielt. „The Death Minstrel“ bremst den Flow des Albums leider ein wenig aus.

Alle anderen überlangen Songs haben das Zeug echte Genrehits zu werden. Hervorzuheben ist der Song „Death & Judgement“, der mit einer Bridge zum Verlieben vom Downtempo ins Midtempo wechselt. Der Titelsong glänzt durch die klasse Gitarrenarbeit von Felipe Plaza Kutzbach.

Fazit: Ohne Trendanbiederungen ist es Procession gelungen ein tolles Album zu veröffentlichen. Fans von Candlemass, Doomshine, Primoridal und The Forsaken können bedenkenlos zugreifen.

Tracklist

  • 01. Damnatio Memorae
  • 02. Conjurer
  • 03. Death & Judgement
  • 04. To Reap Heavens Apart
  • 05. The Death Minstrel
  • 06. Far from Light
Wertung: 8 von 10