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Project Hate MCMXCIX, The – Armageddon March Eternal

The Project Hate MCMXCIX! Wer zum Teufel lässt sich solche Bandnamen einfallen? Wenn man gemütlich mit ein paar Kumpels und ein paar Bierchen über die letzten gehörten Alben diskutieren will und dabei versucht diesen Bandnamen vernünftig weiterzugeben, scheitert man kläglich und blamiert sich nebenbei bei seinen Kumpels.


Auch wenn man hinter diesem Namen nicht gerade eine Death Metal Band erwarten würde, wird man mehr oder weniger in diesem Bereich fündig. „Mehr oder weniger“, weil es hierbei vordergründig Death Metal ist, welcher aber durch Gothic Metal und andere Musikrichtungen durchzogen ist, und somit nicht mehr eindeutig einzuordnen ist. Und bevor ich mich in den unendlichen Stileinstufungen des aktuellen Albums verliere, versuche ich euch dieses Interessante Stück ein wenig näher zu bringen.Was man auf jeden Fall nicht erwarten sollte sind kurze Songs. Der kürzeste Song auf der Platte ist alleine 5:45 min lang, was schon für sich spricht. Aber es soll kein Kritikpunkt sein, sondern nur eine Anmerkung. Ich habe mir das Album ca. viermal hintereinander angehört und fande keinen der Songs nervig oder störend. Ganz im Gegenteil, man nutzt die gesamte Spielzeit vorzüglich aus um seine Ideen und Phantasien unterzubringen. Das Album bietet größtenteils gegrowlte Vocals. Diese werden an einigen Stellen durch eine bezaubernde weibliche Stimme, welche ein wenig an Within Temptation erinnert, abgelöst. Gesanglich gibt es an keiner der beiden Fronten etwas zu bemängeln, beide machen einen prima Job und verbreiten ihren Christenhass auf vorzügliche Weise. Instrumental wird anspruchsvolles Entertainment geboten, welches durch elektronische Spielereien nichts verliert sondern nur dazugewinnen kann. Eine besonders gute Arbeit liefert hierbei der Drummer ab, welcher selten in Leerphasen unkreativ wird, sondern den Sound durch sein Spiel deutlich bereichert.Fazit: Sollte es irgendwann eine Erwachsenenumsetzung für „Die Schöne und das Biest“ geben, dann ist diese CD der richtige Soundtrack dafür. Experementierfreudige Metalfans sollten einen Blick riskieren.

Wertung: 9 von 10