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Protest the Hero – Volition

Was soll das denn? Ein Album, das im November veröffentlicht wurde, wird jetzt erst reviewt. Ich gebe zu, dieses Album besitze ich auch schon so lange. Als Fan erster Stunde habe ich viele Stunden in Dauerrotation allein genossen. Es ist falsch, diesen Schatz allein zu horten. Ich bereue das jetzt. Diese talentierten kanadischen Künstler haben es verdient besprochen zu werden.


Viele Jahre höre ich schon Metal in allen Variationen. Immer ein Ohr bei den neuen Bands, entdecke ich kaum noch wirklich „Neues“. Es ist schwer, den Sound von Protest The Hero zu beschreiben, und ich will es trotzdem mal versuchen.

Man mische den Spirit von Propagandhi und NoFX zusammen mit den progressiven Klangbildern von Dream Theater und Fates Warning und der Schnelligkeit von Dragonforce. Viele Songs erschliessen sich erst nach mehrmaligen Hördurchläufen. Was Anfangs zu wirr und verrückt klingt wird auf einmal eingängig und hörbar.

Mühsam, sich da reinzuhören? Nein, denn dem abwechslungsreichen Gesang von Rody Walker ist es zu verdanken, dass die instrumentalen Achterbahnfahrten des Gitarrenduos Luke Hoskin und Tim Millar zugänglich gemacht werden. Seine toll ausgearbeiteten Gesangslinien verpassen Protest The Hero einen ganz eigenen Stil. Ich kann keinen Schwachpunkt finden, obwohl ich den Vorgänger „Scurillous“ noch ein bisschen stärker finde. Ich hoffe auf noch weitere ebenbürtige, starke Alben.

Tracklist:

  • 01. Clarity
  • 02. Drumhead Trial
  • 03. Tilting Against Windmills
  • 04. Without Prejudice
  • 05. Yellow Teeth
  • 06. Plato´s Tripartite
  • 07. A Life Embossed
  • 08. Mist
  • 09. Underbite
  • 10. Animal Bones
  • 11. Skies
Wertung: 10 von 10