MENU
Home » Konzertberichte OM » Rock Hard Festival 2013

Rock Hard Festival 2013

Im Herzen des Nordsternparks direkt am Rhein-Herne-Kanal fand vor ausver-kauften Rängen das 11. Rock Hard Festival statt. Obwohl der Wettergott unbe-ständiges Wetter vorhergesagt hatte feierten ca. 7000 Besucher friedlich und ausgelassen bei idealen Witterungsbedingungen dieses Event.

Tag 1 – Freitag der 17.05.2013

Mit viel Vorfreude im Gepäck reise ich völlig unkompliziert ins Ruhrgebiet. Die freundlichen Gelsenkirchener geben Auskunft über die Anfahrtmöglichkeit zum Amphitheater. Einige bieten mir sogar eine Mitfahrgelegenheiten bei der Nutzung von Straßenbahnen und Bussen an. Mit guter Unterhaltung bin ich noch rechtzeitig vor Beginn des Festivals am Gelände angekommen.

Nachdem das Rock Hard Team gewohnt routiniert,freundlich und schnell mir alle erforderlichen Bändchen und Pässe ausgehändigt hat, zieht es mich auch schon automatisch hin zur Bühne.

Traditionell ist der Opener vom Rock Hard Festival wieder eine Thrash Metal Band. Helish Crossfire hat man ihre Nervösität angemerkt . Mit ein paar Ansagen wäre sicherlich noch mehr drin gewesen, weil der Oldschool Thrash à la Sodom / Kreator dem Publikum durchaus gefallen hat.

Ein anderes Kaliber bieten Fleshcrawl aus dem Schwabenland. Auf diese Band habe ich mich besonders gefreut. Auch wenn der eine Gitarrist ein paar technische Probleme hatte zündeten Soulskinner, Made of Flesh und Beneath the dying Sun. Genau so muss schwedisch geprägter Death Metal klingen.

Denial of God sind spotan für Nachtmystium eingesprungen. Den größten Teil der Auftritts habe ich verpasst. Black Metal mit vielen epischen und doomigen Midtempoparts ist nicht mein Ding.

Mit Audrey Horneerlebt das Festival seinen 1. Höhepunkt. Vor ein paar Jahren hat die Band auf dieser Festivalbühne überzeugt. Viele Zuschauer erleben von den Rängen und vor der Bühne Gitarrenduelle der Extraklasse. Die Bühne wird voll ausgenutzt. Das Publikum singt mit. Eine Stunde Spielzeit kann echt kurz sein.

Ashes of Ares, die neuen Band um Matt Barlow (Ex- Iced Earth) und Van William (Ex-Nevermore) konnten die Stimmung erwartungsgemäß nicht halten. Natürlich ist Matt ein Sympathieträger. Aber einen Set aus unveröffentlichten Songs ohne auflockernde Coversong zu spielen ist riskant.

Udo Dirkschneider ist ein Aushängeschild im Heavy Metal. Vor ein paar Jahren trat er mit ACCEPT schon hier auf dem Festival auf. Tatsächlich kann er mit U.D.O. mehr Veröffentlichungen vorweisen. Die neuen Gitarristen geben richtig Gas und sind ständig in Bewegung während Udo wie ein Fels in der Brandung fast wie angewurzelt sich mehr auf seine wirklich gute Gesangsperformance konzentriert. Natürlich dürfen ein paar eingestreute ACCEPT Klassiker wie Screaming for a love bite und Balls to the Wallsnicht fehlen.