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Saidian – Phoenix

Die süddeutschen Melodic Metaller von Saidian beendeten nun endlich ihre Arbeit am zweiten Album „Phoenix“. Das Quintett um Fronter Markus Engelfried, laut CD-Info Deutschlands Melodic Metal Sensation von 2005, liefert wie schon die Beschreibung sagt klassischen, europäischen Melodic Metal ab.


Mit treibendem Drumming untermauert Klaus Sperling Markus’ cleane Vocals. Die Gitarre lässt die Riffs krachen ohne zu dominant zu werden. Auch Tempo wird gut vorgelegt. Markus Bohr – der Gründer der Band – am Keyboard legt einen Teppich unter den Sound der die Melodie durch die ganze CD trägt. Ist Track 2 noch etwas ruhiger und bodenständiger hebt Track 3 mit einem geilen Keyboardsound und mehr Tempo deutlich ab. Fronter Markus deckt die unterschiedlichsten Höhen ab und erfüllt das Ideal eines Metal Sängers perfekt. Vor allem die hohen Töne trifft er sehr gut.

„State Of Euphoria“ beginnt wiederholt mit Drumming und Keys wo dann später Rodrigo Blattert die Gitarre einspielt, um auf dem Höhepunkt des Intros den Gesang einsetzen zu lassen. Die Lyrics sind eingängig und auch Manuel Glassmann am Bass zeigt was er kann. Leider liefern die Jungs nichts wirklich neues oder eine wirklich eingängige Hookline ab, so dass einem alles wie schon mal gehört vorkommt. „Fallen Hero“ erinnert dann ein wenig stärker an Blind Guardian, wobei bei weitem nicht so viel Druck und Tempo erzeugt werden. Vor allem die Keys spielen neben dem Gesang eine übergeordnete Rolle.So geht es dann auch die ganze CD über weiter. Das Keyboard ist immer dominant, die Rhythmusfraktion schafft den passenden Groove und die Riffs kommen krachend. In „Crown Of Creation“ singt dann sogar Meister Jon Oliva eine Strophe. Anspieltipps: „Fallen Hero“, „Nine Lives“ und „Power And Glory“.Fazit: Im Endeffekt liefern die fünf Jungs eine echt geile Scheibe ab nur die Eigenständigkeit und Eingängigkeit könnte noch etwas erhöht werden. Deshalb gibt es auch „nur“ 3,5 von 5 Gitarren. Ansonsten eine Glanzleistung auf dem Gebiet des Melodic Metal!

Wertung: 7 von 10