MENU
Home » CD Reviews OM » She Says – She Says

She Says – She Says

Nun halte ich also das neue Album “She Says” von der gleichnamigen Wiener Combo She Says, übrigens dem momentanen Support von Deep Purple, in den Händen.


Das sich 2004 formierte LineUp um die charismatische Fronterin Gudrun Liemberger gewann erst 2005 den Ö3 Soundcheck und setzte sich in diesem Contest sehr erfolgreich gegen 595 andere Bands durch. Mit dem Management von Christina Stürmer wurde ihnen kompetenter Support zur Seite gestellt. Neben Fronterin Gudrun setzt sich das LineUp aus Drummerin Cathi Priemer, Gitarrist Andy Liu und Bassist Valentin Rosegger zusammen. Laut Bandangaben bringen die vier Österreicher melodiösen Emo- Poprock auf die Bühne. Das Album wird komplett von der ausdruckstarken Stimme der Sängerin getragen.Eingeleitet wird die Scheibe mit „She Says“, einem Song der durchaus rockige Parts enthält aber generell im ruhigeren und emotionaleren Bereich angesiedelt ist. Track 2 „Flowers“ erinnert an ein Irisches Volkslied bevor es wieder in die gleiche Schiene wie das vorige Lied abdriftet. „Mountainside“ ist durchgängig ruhig und lädt zum mitfühlen ein. Song 7 geht noch tiefer ins Emotionale, die Hookline erscheint aber eingängiger als die vorhergehenden Lieder! Im nächsten Song, „Love U“ steht die Stimme noch mehr im Vordergrund, instrumental ist der Song weite Teile nur auf die Gitarre beschränkt, bis dann Bass und Drums dazukommen und die Grundstimmung etwas weniger romantisch wird und zu rockig wechselt. Track 9 erinnert zu Beginn sehr an „Zombie“ von den Cranberrys bis der Gesang einsetzt. Hierzu lässt sich in diesem Song leider nur sagen, dass die hohen Töne nicht wirklich ideal getroffen sind, manches mal hatte ich das Gefühl die Stimme würde bald umkippen.„Venus“ erscheint erst etwas aufgelockerter und schneller. Bei Einsatz des Gesangs wird dieses mit einem insgesamt höheren Tempo bestätigt. Leider fällt der Song dann wieder in das gleiche Schema wie die anderen. Schade.Verträumt kommt Lied 11 „Lady In The Sky“ daher, Track 12, die Debut-Single „Rosegardens“ in langsamerer Version, erscheint im Vergleich dazu etwas rockiger aber doch sehr ruhig und melodiös. Es folgt „Deeply“, ein eher rau gehaltener Song der mit härteren Riffs noch mehr in Richtung Rock tendiert. Insgesamt liegt eine Scheibe voller emotionaler aber durchaus auch rockiger Songs vor, die zeitweise etwas mehr Power vertragen könnten. Auch die Instrumente könnten etwas mehr zum Tragen kommen und es sollte etwas mehr Abwechslung erzeugt werden. Vor allem liefern She Says nichts richtig Neues ab, sondern schlagen in die gleiche Kerbe wie es heute einfach zu viele Bands tun.

Insgesamt liefern die vier aber eine gute Leistung in guter Produktion ab. Dafür gibt es 2,5 von 5 Punkten.

Wertung: 5 von 10