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Sick of it All – Death to Tyrants

Die Band Sick of it all besteht nun 20 Jahre. Damals gegründet aus den beiden Brüdern Lou und Pete Koller, machen sie heute noch die Musik für die sie leben und die für viele der Schlüssel zu einer völlig neuen Welt war.


…und heute noch ist. „Death to Tyrants“ besticht zum ersten durch den absolut gewaltigen Sound. Nie zuvor hat man das Organ des Shouters so brutal aus den Boxen röhren gehört. Auch sind die Gitarren und die Drums weitaus druckvoller und aggresiver ausgefallen. Aber was will man nach einer Mix-Tour von Tue Madsen (The Haunted, Heaven Shall Burn etc.) auch erwarten.Was leider etwas negativ auffällt, ist, dass in fast jedem Song Chorus-Shouts vorhanden sind. Auf Dauer sehr anstrengend, prollig und nach dem 6.-7. Titel auch sehr nervig.Ansonsten ein absolut solides Werk, das mehr auf straighten old-school Hardcore baut und mit wirklich sehr geschickten Breakdowns wechselt als z.B. Bands wie Sworn Enemy oder Born From Pain die doch mehr auf den Proll-mosh-faktor setzen. Sick of it all fahren mit dieser Schiene nicht umsonst seit 20 Jahren verdammt gut und so wird es auch dieses mal wieder eine Menge Kids geben, die diese Platte geradezu fressen werden. Für mich persönlich ist „Death to Tryants“ eine Nummer zu straight und eintönig, doch wer auch nur annähernd auf Hardcore steht, muss diese Platte zumindest angespielt haben!

Wertung: 7 von 10