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Solar Fragment – A spark of Deity

Und noch eine Power Metal Band aus deutschen Landen, die dieser Tage ihr Album-Debüt unter die Leute bringt. Gemeint sind die aus Dortmund stammenden Solar Fragment, jene Kombo also, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, frischen, unverbrauchten Power Metal mit viel Melodie, Charisma und Gefühl zu spielen, dabei aber die nötige Härte dieses Genres nicht zu vernachlässigen.


Betitelt wurde ihr neues Werk mit dem epischen Namen „A spark of deity“, was in etwa soviel bedeutet wie göttlicher Funke / ein Funke Göttlichkeit. Und tatsächlich kann man Titeln mit den Namen „Man of faith“ oder „Take me higher“ durchaus im ersten Moment abnehmen, dass die Truppe hier ein Gesamtkonzept vorlegt. Vor allem nach Betrachtung des Covers. Aber wie gesagt, hierbei handelt es sich nur um den ersten Eindruck. Und sowieso ist doch das Musikalische (inklusive Vocals) das eigentlich Wichtige auf einer CD. Und da haben Solart Fragment voll ins Schwarze getroffen.Zwar lässt sich die Gesangsstimme nach meiner Meinung weniger mit der von Hansi Kürsch (Blind Guardian, so die Angaben im Infoblatt) vergleichen, als vielmehr mit der von Michael Seifert (Rebellion) in Kombination mit der von Tim Owens (ex-Iced Earth, ex-Judas Priest). Trotzdem oder gerade deshalb schaffen es die Dortmunder hier ein klischeefreies, sauber produziertes Werk zu schaffen, welches in einer langen Reihe Titel beinhaltet, die sich gerade wegen ihrer guten Hörbarkeit und Eingängigkeit schnell zu Lieblingsstücken entwickeln. Ob nun balladesk á la „So long“ oder das wieder an Iced Earth erinnernde Anfangsstück „Man of faith“ (das Stakkato -Riffing kommt einem doch irgendwie bekannt vor), ständig wird der Bogen gespannt und Einzelteile zu einem Ganzen verschmolzen. Ich bin schon jetzt gespannt, was uns das Quintett noch zu bieten hat.Aber bis dahin verbleibe ich mit dem, was mir vorliegt und das hat die vier Gitarren voll verdient. Weiter so!

Wertung: 8 von 10