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Steel Panther – All You Can Eat

Los Angelos, Party, schöne Frauen und Hardrock verbindet der geneigte Metalhörer mit Bands wie, Mötley Crue, Skid Row und L. A. Guns. Eine lange Zeit war der Poser- und Hairmetal ein nicht mehr ernstzunehmender Musikstil. In den letzten Jahren hat sich das Bild wieder etwas gewandelt, obwohl sich inhaltlich und optisch nicht viel geändert hat.


Steel Panther erwecken seit ungefähr 2008 mehr Aufmerksamkeit und machen die Heavy Metal Welt ein wenig bunter. Optisch und inhaltlich geht die Band auf alle Klischees des Hair Metal ein und treibt diese auf die Spitze.

Die Band will nach „Balls out“ auch diesmal wieder auf den Index für jungendgefährdende Inhalte landen und erhofft sich dadurch einen weiteren Popularitätsschub. Frauenfeindlichkeit und Machotum werden von den zahlreichen Frauen im Live Publikum belächelt und als Image akzeptiert. Natürlich klingt das alles nach Verkaufs- und Marketingstrategie, doch damit allein wird man Steel Panther nicht gerecht.

Einige Songs sind Verbeugungen an Bon Jovi zu „Living on a Prayer“ Zeiten. Andere Songs versprühen den Vibe, wie ihn Van Halen und Def Leppard 1985 versprüht haben. Ich ertappe mich dabei nach dem 2. Hördurchlauf einige von den Nummern mitzusingen. Der Text sitzt. Coole Hooklines und eingängige Refrains sind ein Garant für unsterbliche Hits. Auf dem ganzen Album gibt es keine Ausfälle zu verzeichnen. Der organische Sound passt zu Balladen wie „The Burden Of Being Wonderful“ und „You’re Beautiful When You Don’t Talk“ genauso gut wie zu den hardrockenden Nummern wie „Ten Strikes You’re Out“ und dem Einstiegskracher „Pussywhipped“.

Am 01. April erscheint das dritte Album „All you Can Eat“. Kein Scherz! Steel Panther ist es gelungen ein Album zu schreiben, das ich mir zukünftig genauso oft anhören werde wie das starke Debut „Feel the Steel“.

Tracklist:

  • 01. Pussywhipped
  • 02. Party Like Tomorrow Is The End Of The World
  • 03. Gloryhole
  • 04. Bukakke Tears
  • 05. Gangbang At The Old Folks Home
  • 06. Ten Strikes You’re Out
  • 07. The Burden Of Being Wonderful
  • 08. Fucking My Heart In The Ass
  • 09. B.V.S.
  • 10. You’re Beautiful When You Don’t Talk
  • 11. If I Was The King
  • 12. She’s On The Rag
Wertung: 9 von 10