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Stormrider – Fate Of The Hunter

Wieder einmal habe ich die Ehre, mir die neueste Scheibe der Herner True Metaler von Stormrider anzuhören. Dieses mal heißt das gute Stück „Fate of the hunter“ und schließt dort an, wo „Shipwrecked“ vor einiger Zeit aufhörte.


Dennoch kommt es mir so vor, als hätten die Jungs, welche auch privat wirklich sympathisch rüberkommen, sich in Sachen Stil etwas weiterentwickelt. So kommen neben den von mir bereits im letzten Review zitierten True- und NWOBHM-Teilen auch melodische Power Metal-Parts in größerer Zahl zum Vorschein. Dies ist sicher kein Nachteil, belebt es nur zusätzlich die Abwechslung auf der CD, welche ja bekanntermaßen recht wichtig ist für eine gute Veröffentlichung.

Wer jetzt zu große Angst vor Veränderung hat, den kann ich beruhigen. Trademarks der Band bleiben auch weiterhin die markante Stimme von Fronter Stefan Hebes und die blitzschnellen Gitarrenriffs und Soli – teilweise zweistimmig – von Ingo Rieger und Jan Gerbracht. Zusätzlich kommt die Rhythmussektion gewohnt druckvoll und präzise daher, sodass einer Note im sehr guten Bereich nicht wirklich was im Weg steht. So zumindest empfinde ich das.

Vielleicht eine kleine Anmerkung zum Schluss: Die Band ist des öfteren in der weiteren Umgebung – wie zum Beispiel im Ruhrpott – unterwegs, was dem geneigten Metal-Fan die Möglichkeit bietet, die Jungs auch mal live zu sehen. Empfehlenswert ist das auf jeden Fall. 4,5 Gitarren.

Wertung: 9 von 10