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Streetlight Manifesto – The Hands That Thieve

Die sechsköpfige Truppe bringt mit ihrem fünften Album „The Hands That Thieve“ passend zum – leider etwas späten – Sommerbeginn eine Verlautbarung der guten Laune heraus. Obwohl es seit der Gründung 2002 viele Veränderungen bezüglich der Bandmitglieder gab, tat dies ihrem Erfolg keinerlei Abbruch. Sodass die Musiker aus New Jersey bereits an die 30 Konzerte in Europa spielten, und mit ihrem beschwingten Ska-Punk wäre die Band auch dieses Jahr eine Bereichung auf jedem Festival.


Ihr Sound verbindet typische afroamerikanische Rhythmen und einen Schuss Punk, wobei der Skaanteil immernoch hörbar überwiegt. Wie es beim Ska leider oft der Fall ist, unterscheiden sich die Tracks musikalisch wie emotional eher wenig. Trotzdem sind ihre Songs einigermaßen abwechslungsreich gestaltet und punkten besonders durch wunderbar kraftvolle Phasen, die des öfteren im Chor gesungen werden. Dadurch und durch die eingängigen Refrains geht der Takt gleich ins Blut und animiert zum Mitgröhlen wie es beispielsweise bei „The Three Of Us“ der Fall ist. Da wirkt die Atmosphäre des Albumcovers absolut entgegengesetzt. Viel zu ruhig im Vergleich zur Musik, aber zumindest sympathisch.

Inhaltlich drehen sich die Songs um Freundschaft, Schmerz und Liebe, und gehen damit ein wenig tiefer, als die musikalische Untermalung es erscheinen lässt. Ein gutes Beispiel dafür ist „If Only For Memories“.

So sind zwar wenig tiefergehende Gefühle vorhanden, aber wer erwartet von einer Ska-Punk-Band allzu herzzerreißende Melancholie? Gute Stimmung ist gefragt, und die bringen sie mit ihrer neuen Platte auf jeden Fall, egal ob Fete oder Festival.

Tracklist

  • 01. The Three Of Us
  • 02. Ungrateful
  • 03. The Little Things
  • 04. The Hans That Thieve
  • 05. With Any Sort Of Certainty
  • 06. If Only For Memories
  • 07. They Broke Him Down
  • 08. Toe To Toe
  • 09. Oh Me, Oh My
  • 10. Your Day Will Come
Wertung: 7 von 10