MENU
Home » CD-Reviews » Tulsa Doom – Storms of the Nether World

Tulsa Doom – Storms of the Nether World

Tulsa Doom – Storms of the Nether WorldUnd aus den Katakomben stieg ein Mann mit einem Gesicht wie ein geblichener weißer Schädel, in dessen Augenhöhlen die Feuer tausender Sonnen brannten und sein Name war Thulsa Doom. So beschrieb der Conan-Schöpfer Thulsa Doom, in seinem ersten Auftritt in der Kurzgeschichte „Delcrades‘ Cat“ in einer Kull-Kurzgeschichte. Berühmt wurde der Charakter Thulsa Doom aber erst mit seinem Auftritt im ersten Conan-Film, gespielt von James Earl Jones. Die Band bezieht sich, wie das Bandlogo nahe legt, auf diesen Film Thulsa Doom. Der im Film Conans Dorf überfällt und ihn verschleppt. Später steigt Thulsa Doom zum Führer des Schlangenkults auf dessen Symbol zwei sich anblickende Schlangen sind, wie im T des Bandlogos zu sehen. Aber Genug mit der Conan/Robert E. Howard Trivia.

Die Wiener Band Tulsadoom, hat mit „Storms of the Netherworld“ einen soliden Langspieler veröffentlicht, dessen besondere Aufmachung ins Auge sticht. Die aufwendige Gestaltung beginnt schon mit dem Promotext. Dieser wurde aufwendig ein Blatt gestaltet, das an ein altes Pergament erinnert. Diese Liebe zum Detail setzt sich im Booklet fort. Hier bekommt jeder Song seine eigene Illustration sowie einen Einführungstext, welche man sich in den Intros zu Gemüte führen kann.

Mit diesen großen Ambitionen kann die Musik leider nicht so ganz mithalten. Den meist guten Songs fehlt leider oft das gewisse Etwas, um dauerhaft hängenzubleiben. Stilistisch bedient man sich hier an einem breitem Spektrum. Von deutschen Heavy Metal über Ostküsten Thrash bis hin zu Black Metal lastigen Songs ist alles vertreten. Es gibt sogar 80er Keyboards sowie ein Tom Warrior „Ugh!“. Mein Album Highlight war „Shadows Over Lumeria“. Anspieltipps sind zusätzlich: „Storms of the Netherword“, „Riders of Doom“ und „Tyrantfall“. Trotz allem merkt man, dass die Band mit sehr viel Herzblut an die Sache heran geht, was uns hoffentlich noch das ein oder andere Album beschert. Dafür gibt es 7,5 von 10 Schädel gefüllt mit dem Blut eurer Feinde.

 

Tracklist:
1. Storms of the Netherworld
2. Skulls
3. Nightwind
4. Riders of Doom
5. Shadows Over Lemuria
6. Tyrantfall
7. Stormride
8. Dustlands
9. The Coal of Blue Fire
10. Subraion Xan
11. Final Cataclysm

Wertung: 7.5 von 10